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Auszug aus dem Buch „Lebe deine Göttlichkeit“
von Geoffrey und Linda Hoppe, gechannelt von Adamus St. Germain, Ansata Verlag

Euer menschlicher Aspekt isoliert sich selbst, und dann versucht er, seine Identität zu erschaffen und zu beschützen. Während dessen versucht dein Spirit, Erfahrungen zu machen, sich auszudehnen und auszudrücken. Da der menschliche Teil seine Identität schützen will, erlaubt er deshalb keine echte Öffnung und Ausdehnung oder einen wahren Ausdruck seiner selbst. Er möchte Identität behindern und begrenzen, auch dann, wenn die Veränderungen zum Besten des Selbst sind.

Dein Spirit führt seinen Tanz aus, der Mensch macht das seine, und es gibt Zeiten, in denen beide ganz natürlich voneinander fort fließen. Das kann dann zu einer wirklich schönen Erfahrung führen, da der menschliche Anteil in die Tiefen der Entdeckung seiner selbst gehen kann. Der Spirit kann sich dabei weiter öffnen und ausdehnen. Früher oder später vermag diese Trennung fast wie ein Magnet zu wirken, der beide Teile wieder näher zusammenbringt. Dann trennen sie sich wieder, und das Menschliche taucht tiefer in seine eigenen Erfahrungen ein, und der Spirit, das Göttliche, erfährt noch mehr von seiner Festlichkeit und Feier. Es gibt ein ständiges Hin und Her, einen wundervollen Tanz der Seele, zusammen, getrennt, zusammen, getrennt.117 Goldenes

Am Ende kommen Spirit und Mensch auf eine sehr intime Weise zusammen. An einem bestimmten Punkt berühren sie sich und überkreuzen sich sogar und wechseln auf die jeweils andere Seite. Dann verändert sich dieser Tanz für immer. Anstatt Trennungen gibt es nun ein ständiges Sich-ineinander-Verweben. Der Ort, an dem sie sich zum ersten Mal kreuzen, ist der entscheidende Punkt. Das ist der „Bewusstseins-Nullpunkt“. Anders gesagt: Du lässt den alten Tanz, die Vergangenheit, fallen. Das wird alles zu Geschichte, zur Erinnerung, zu einem Teil von Erfahrung. Denn ab jetzt tanzen beide Schwingungen beziehungsweise Teile zusammen.

Hier ist ein Symbol, das vielen von euch sicher bekannt ist, aber wisst ihr, was es eigentlich bedeutet? Das Symbol stammt aus der Zeit von Yeshua… Viele Menschen glauben, es sei ein Fisch und drückt aus, dass Yeshua ein Menschenfischer war.

Das stimmt absolut nicht. Dieses Symbol repräsentiert den Punkt, an dem sich die menschliche und die göttliche Schwingung endlich begegnen. Diese beiden Wellenformen waren immer getrennt, aber im Verlauf des Erwachens kommen sie endlich zusammen. Das ist der Tanz, der immer weitergeht. Es geht nicht ums Fischen! Es geht um Integration. Es handelt sich darum, sich wieder zu begegnen, und das wird hier als der „X-Punkt“ dargestellt.

Ahhh! Yeshua hat das gewusst. Er hat genau das seinen Jüngern erklärt und den anderen, die bereit waren, ihm zuzuhören. Und Maria Magdalena stand ihm zur Seite und beschrieb in weiteren Einzelheiten, was sich bei diesem erstaunlichen Prozess abspielt. Er hat dieses Symbol der Begegnung verwendet, das Zusammenkommen, den Tanz, der endlich Mensch und Spirit verbindet. Und genau hier steht ihr jetzt. Das vollzieht sich jetzt. Vom Punkt an, an dem sich die beiden Schwingungen kreuzen, gibt es zwischen den beiden Wellenformen keinerlei Getrenntheit mehr. Du wirst zu einem integrierten Bewusstseinskörper.