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Ungefähr alles im Leben in dieser dreidimensionalen Welt ist nichts weiter als ein „Erfahrungsspielraum“, also ein Raum, in dem man bestimmte Erfahrungen machen und dabei bestimmte Gefühle fühlen kann. Das führt hin zu der Erkenntnis, dass all das, was wir Menschen hier für real und wirklich halten, doch im Grunde nichts anderes ist, als etwas, was die Essenz unserer Persönlichkeit, auch Göttliches Selbst genannt, imaginiert. Es ist ein Film, ein Hologramm, in dem wir uns mehr oder weniger verloren haben. Wir fühlen uns getrennt von allem anderen. Wir bevorzugen, nicht zu wissen, was nach dem körperlichen Tod kommt und pflegen eine mehr oder weniger gelinde Angst davor. (Ganz nebenbei: Ich frage mich, warum Menschen, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben wollen oder können, dennoch Angst vor dem Sterben haben?)

All das, was hier auf Erden stattfindet, ist also ein Versteckspiel mit uns selber, ist das, was man Makyo nennen kann, denn alles, was wir tun, denken und glauben, könnte man auch getrost weglassen. Es behindert das Sein mehr, als dass es etwas nützt (es nützt nur dem hier auf der Erde Sein etwas, aber das ist ja auch nur der kleinste Teil von uns). Dieses Tun, Denken und Glauben hält uns in dieser Wirklichkeit fest. Solange wir glauben, dass wir morgens in einem Körper erwachen, solange dient uns dieser Glaube als Anker, UM IN DIESEM KÖRPER ZU ERWACHEN! Diese ganzen Rituale, wie Frühstücken, weil wir glauben, wir müssten essen, das Waschen, Anziehen und zur Arbeit Fahren, weil wir glauben, wir brauchen das Geld, und dass man das „verdienen“ muss usw., all das sind Anker, die uns in dieser Wirklichkeit halten. Wenn wir in Gedanken versunken sind, nicht mehr ganz da sind, dann sind wir das auch nicht. Wir haben den Körper buchstäblich verlassen, und der läuft im Automatikmodus weiter. Aber wir ziehen vor, uns nicht an solche Ausflüge zu erinnern.

Katze

Eigentlich ist alles im Leben nichts als ein Mittel, diese Illusion des Lebens auf der Erde aufrecht zu halten. Könnte man all das, was man glaubt, mit einem Schlag weglassen, gäbe es weder die Erde noch die Menschen darauf. Es ist also nur etwas, was das Göttliche Selbst imaginiert.

Wenn man „erwachen“ will aus dieser Illusion oder diesem Hologramm, dann ist erforderlich, dass man so viel wie möglich von all diesen Ankern und Bindungen, all diesen energetischen Nährschläuchen und Verstrickungen loslässt. Je weniger Verpflichtungen, Beziehungen, Hoffnungen, Glaubenssätze, Erwartungen und eigenem Willen man hat, desto leichter ist Erwachen bzw. Erleuchtung.

Als Erwachen möchte ich eigentlich den Prozess bezeichnen, in dem man Stück für Stück all das loszulassen lernt, was den Menschen an dieses Hologramm bindet oder als Ankerpunkt dient, um in dieser Realität zu leben.

Ich war lange Zeit erbost darüber, dass mein Leben immer leerer wurde, immer mehr Menschen daraus verschwanden, immer weniger zu tun war und immer mehr und noch mehr losgelassen wurde. Vor allem habe ich es als sehr schmerzhaft empfunden, all die Hoffnungen und Erwartungen auf die Zukunft loszulassen, die doch besser werden sollte, als das, was ich mir bis dato erschaffen hatte. An einem bestimmten Punkt angekommen, ließ ich auch den ganzen Frust darüber noch los. Es ist wirklich sehr leer geworden, fast nichts macht mehr Freude, was mir früher viel bedeutet hatte. Die ganzen menschlichen Unterhaltungen und Vergnügungen sind hohl und leer geworden, können mich nicht mehr reizen. All dieser esoterische Mist, von Adamus Makyo genannt, ist fühlbar bedeutungslos geworden. Auf einer anderen als der menschlichen Ebene weiß ich doch im Voraus, was in irgendeinem Channeling steht, ich hab’s ja gestern erst gemerkt, ich agiere nach dem Willen meines Göttlichen Selbst und dann kommt mir ein Channeling in die Hände, in dem beschrieben steht, was ich gerade mache. Also ist auch das nicht wirklich wichtig.

Jedes Channeling ist ebenfalls Makyo, man braucht es nicht wirklich, es befriedigt nur das menschliche Bedürfnis, Bescheid wissen zu wollen, was „da oben“ vor sich geht. Auch das ist also ein Anker, um dich in dieser Welt festzuhalten.

Je weniger noch da ist, was uns hier in dieser Welt binden oder halten kann, desto leichter ist es, diese ganze Welt zu vergessen. All das, was wir von uns als Mensch glauben, was wir von der Welt und ihrem Funktionieren glauben, all die übrigen Reste, die noch an einem kleben, kann man tatsächlich vergessen – und das wortwörtlich!

In diesem Moment, in dem man vergisst, dass man eigentlich an einen menschlichen Körper gebunden ist, ist man wieder „da oben“ bei der Essenz, dem ICH BIN oder dem Göttlichen Selbst (egal, wie man das nennen will).

Diesen Augenblick des Vergessens nennt man Erleuchtung oder Verschmelzung mit dem Göttlichen. Das ist jener Augenblick, in dem wir definitiv wissen, dass wir Gott sind, dass wir Schöpfer von allem sind…. Und diesen Augenblick vergessen wir nie wieder. Kehren wir zurück in den Körper, d. h. erinnern wir uns wieder daran, dass wir uns ein menschliches Leben in einem Körper auf der Erde kreiert haben, sind wir auch wieder hier. Allerdings mit dem Unterschied, dass wir jetzt das Wissen und die Verbindung mit dem Göttlichen haben und niemals mehr loslassen.

Mit der Rückkehr in den Körper holen wir Gott auf die Erde herunter, um fernerhin als dieser Gott auf Erden zu wandeln.

Das ist Erleuchtung und das ist, was die meisten Menschen uns nur zu gerne absprechen, weil sie so etwas nicht begreifen können – bis sie sich selber auf den Weg gemacht haben, selber diese Dinge erfahren, Stück für Stück und mehr und mehr loszulassen, um ganz bei sich selber anzukommen…