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Wir haben eine gewisse Vorstellung von uns, wer wir sind, wie wir sind, und wozu wir hier auf Erden sind. Diese Vorstellungen differieren zwar, aber sie alle bewegen sich innerhalb eines bestimmten Rahmens.

Beispiel: „Ich bin der Sohn des Bankiers, ich bin reich, ich bin stolzer Familienvater, hab so einige Statussymbole, an denen das jeder erkennen kann. Darüber hinaus bin ich gutherzig, stark, bestimmend, dulde keine Widerworte, lasse mich von meiner Frau um den Finger wickeln und bin spendabel, wenn es meinem Image nützt. Das Leben ist kurz, ich bin nur einmal hier, und wenn ich sterbe, ist nichts mehr, dann ist alles vorbei, also genieße ich das Leben, solange es währt. Dazu brauche ich mein Geld, denn ohne Geld ist nichts mehr zum Genießen da.“

So oder ähnlich sehen die Vorstellungen aus. Man kann das ganze auch in der Armutsvariante durchspielen oder den Opfer-Typen herausstellen, es gibt eine Vielzahl von Variationen, aber letztendlich ist die Bandbreite begrenzt. Wir haben eine gewisse Vorstellung von uns als Mensch in diesem Leben entwickelt, und das leben wir dann in durch die Logik vorgegebenen Bahnen aus. Es ist das Selbstbild des menschlichen Anteils unseres Wesens, das sich aus allen in diesem Leben gemachten Erfahrungen zusammensetzt.

131 Sternenhimmel

Neue Energie ist sehr vielfältig, ist multidimensional. Wenn einer jetzt ein Quäntchen davon in seine dualistische Realität bringt, in seinen Jetzt-Moment, dann kommt diese neue Energie in Wirklichkeit von hier und ein wenig von da und von dort, eben weil sie multidimensional ist. Und das kann sehr, sehr verwirrend sein, solange der Mensch weiterhin in seinem gewohnten menschlichen Denken steckt. Jeder hat doch aufgrund seiner Erfahrungen bestimmte Vorstellungen davon, wie etwas aussehen sollte, und wie es sich anfühlt, dies oder jenes zu erleben.

Hat man sich einmal dafür entschieden, sich in die Neue Energie zu begeben, dann richten sich alle Energien danach aus, dass diese Entscheidung sich in dieser Wirklichkeit manifestiert. Es passiert dann einfach, dass sich „neuenergetische Häppchen“ mit einschleichen. Das führt dann dazu, dass es den Menschen einfach übermannt. Intuitiv weiß er, dass die alten Wege der Wahrnehmung nicht mehr funktionieren, also zerstört er die alte Illusion des Selbst. (Nebenbei bemerkt, geht das nicht ohne Gegenwehr des menschlichen Anteils!)

Man verliert die Illusionen über sich selbst, die Trugschlüsse, die alte Art, die Dinge zu sehen, damit man multidimensional wahrnehmen und erleben kann. Das macht zuerst Angst, ja, es ist erschreckend, und ein Teil wehrt sich dagegen. Es ist der Teil, der am lautesten schreit und sich beschwert: das kleine menschliche Selbst, das so gerne Opfer spielt, das ängstliche, das sich nicht traut, an sich selber zu glauben.


Aber es gibt noch einen heiligen Teil des Selbst, der diese alten Illusionen loslassen will, um etwas weitaus Größeres erfahren zu können, nämlich die Mulitdimensionalität.

Weißt du, was die Definition von Göttlichkeit ist? Du – im Moment des Jetzt, wie du dabei bist, deine Schöpfung zu erleben! Du bist doch bereits ein multidimensionales Wesen. Was willst du noch mit den alten Illusionen über dich, und wie du und alles in dieser Welt funktioniert, wenn es gilt, zu deinem wahren Sein zu erwachen? Alles, was dich hindert, sind die alten Ängste, die alten Glaubenssätze von Kleinheit, Machtlosigkeit und Opferdasein – alles nur Illusionen, Einbildungen, Fehlwahrnehmungen. Man KANN darüber hinausgehen!