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„… ich erschaffe jetzt eine saubere Toilette.“

Also nahm er die Bürste und ein Reinigungsmittel, das ein anderer Teil von ihm an einem anderen Tag erschaffen hatte, schwang die Bürste im Becken einige Male hin und her, und es ward ein sauberes Klo.

So.

Wie denkt ihr denn, wie ihr euer Leben erschafft? Was bedarf es, sich als Schöpfer zu fühlen? Ja, richtig, die Verantwortung für sein Leben übernehmen, das Opferdasein aufzugeben und los gehts!

Wir erschaffen tagtäglich das, was wir „unser Leben“ nennen. Aber wir sind uns dessen nicht bewusst. Meine Tochter meinte, ein Mittagessen zu kochen, sei nicht kreativ (= schöpferisch). Das sei alltägliche Routine. Ja, wir erschaffen also täglich und routiniert, aber wir sind uns trotzdem nicht bewusst, was Erschaffen ist, oder wie wir unser Leben erschaffen! Wir meinen, es sei mindestens eine so großartige Sache, wie sie in der Bibel steht. Gott sprach: „Es werde Licht – und es ward Licht!“ Klar, das sage ich auch, wenn ich den Lichtschalter betätige, aber jeder denkt, das sei ein Scherz. Es ist keiner. Ich bin ein Teil des Schöpfers, du bist es, er ist es, sie auch… jeder Mensch ist ein Teil vom Schöpfer. Wir brauchen nicht das Rad neu zu erfinden, nur um uns klar zu machen, dass wir erschaffen können. Irgendeiner von uns hat die Elektrizität erschaffen, die Glühbirne, die Drähte, alles, was dazu nötig ist, dass ich mich hinstellen und es Licht werden lassen kann. Diese scheinbar alltäglichen Dinge sind der Anfang. Wir sollten uns mehr bewusst werden, was wir erschaffen. Es ist egal, ob es ein Bild ist, das wir malen, ein Essen, das wir kochen, der saubere Fußboden… Aus all dem entsteht ein ganzes Leben… Wir sind der Schöpfer unseres Lebens.

Denkt mal drüber nach, was ihr euch so jeden Tag erschafft und nicht mal bemerkt, dass ihr es tut!


Lean On / Lean On Me MASHUP (Sam Tsui & Casey Breves)