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Sie ist eine leise Stimme, man vernimmt sie kaum. Sie geht meist unter im Alltag, denn wir hören auf unseren Verstand, wir vertrauen der Logik, obwohl die ja nur eine Art Wahrscheinlichkeitsberechnung unseres Bio-Computers Hirn darstellt, der aus der Fülle der in diesem Leben gemachten Erfahrungen die mögliche Zukunft vorherzusagen versucht. Und da wir in der Regel unseren Gedanken hinterherlaufen, vernehmen wir sie nicht, die Stimme des Herzens – obwohl sie spricht.

Wenn du auf Worte hoffst, die auf dein Ohr treffen sollen, dann wirst du lange warten müssen. Wenn du dir dagegen Ruhe gönnst, wenn du die leiseren Töne bevorzugst, wenn du in dir ruhst und dein Gefühl weit öffnest, dann wirst du sie wahrnehmen können.

Die Stimme kann auch mit Worten zu dir sprechen, du wirst sie für Gedanken halten, die du nur allzu schnell zu verwerfen bereit bist. Doch wenn du hineinfühlst in dein Herz, wenn du lauschst, dann weißt du plötzlich, was du tun musst. Du weißt, was richtig ist. Du weißt, was dir Freude macht, was leicht geht, was dich in Hochstimmung versetzt. Wenn du das fühlen kannst, dann hörst du die Stimme deines Herzens!

Sie ist immer da, die Führung durch deine Seele, dein Hohes Selbst oder deine Göttlichkeit. Sie geht aber sehr oft einfach unter, weil wir so wenig Zeit haben zu lauschen. Das Leben rauscht an uns vorbei, während wir in Windeseile mit Riesenschritten auf den Tod zulaufen. Lass doch los, lass dir Zeit, bei dir zu sein und deiner eigenen Stimme nachzusinnen. Es verlangsamt alles, es bringt eine Qualität in das, was eigentlich nur noch als Quantität wahrgenommen wird. Dein Erdenleben ist zu kurz, als dass du es damit verbringen solltest, dich abzulenken, um die Tage zu verkürzen, bis du diese Welt wieder verlassen wirst. Halte inne und lausche auf den schönsten Gesang in deinem eigenen Inneren!


Conversation with Geoffrey Hoppe & Jim Self