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Kürzlich sagte im Film jemand etwas, was zum Nachdenken anregt: „Wenn einer mit einer Knarre vor dir steht, ist es egal, ob er ein Bulle ist oder ein Gangster!“ Und Recht hat er, es ist das gleiche, es ist Gewalt. Ob wir das einerseits als Recht betrachten und andererseits als Unrecht, ist eine Frage der Bewertung. Die Sache an sich ist Gewalt.

Im Spiel der Dualität gibt es immer zwei Seiten. Es wird sogar komplizierter: Recht und Unrecht sind Gegenspieler, doch auch Gewalt und Frieden sind es, man kann das eine nicht ohne das andere haben, außer… AUSSER man fügt gleich beide Teile zusammen und erkennt, dass es immer nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Indem wir erkennen, dass diese zwei Seiten in allem sind und immer zusammengehören, wir also z. B. den Forderungen der Kirche gar nicht entsprechen können, nur gut zu sein und … bla bla bla.

Wir sind deshalb auch nicht mit einer ererbten Sünde geboren, wir brauchen nicht gerettet zu werden, wir brauchen nur erkennen, dass alles zusammengehört, aber diese Aufsplitterung in die Gegensätze uns erst ermöglicht hat, Erfahrungen zu machen! Wer sollte uns aus den selbstgewählten Erfahrungen wohl retten müssen? Richtig: Niemand!

Ich plädiere daher dafür, im Kopf zu beginnen und das Denken über die Gegensätze zu ändern, nicht Gut dem Böse und Gewalt dem Frieden gegenüberzustellen, sondern jeweils beide Seiten als eines zu erkennen. Es geht nicht mehr darum, schwarz-weiß zu denken, DENK PEPITA!


„Demons“ – Imagine Dragons – Sam Tsui & Max Cover