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Man kann immer wieder lesen, dass empfohlen wird, etwas, das uns vielleicht unangenehm ist, einzuatmen. Was soll der Unsinn? Wie könnte ich denn etwas anderes einatmen als dieses Sauerstoffgemisch, das wir gemeinhin Luft nennen?

Wenn man sich etwas näher mit der Atmung beschäftigt, dann stellt sich heraus, dass wir keineswegs nur Luft einatmen. Der Sauerstoff, der unseren Körper am Leben hält, ist nur ein Teil des Ganzen. Ebenso nehmen wir unter anderem auch Lebensenergie (auch Chi, Prana etc. genannt) auf. Lebensenergie wird auch Licht genannt. Ganz nebenbei: Es gibt Menschen, zu denen ich auch gehöre, die den sogenannten Lichtnahrungsprozess nach Yasmuheen gemacht haben. Wir leben nicht vom Essen, sondern unser Körper wird aus dieser Lebensenergie gespeist, in die alles hier auf Erden gehüllt ist.


Jürgen von der Lippe – Evolutionsbiologie – Teil 33

Wenn uns eine Situation oder ein bestimmtes Ereignis unangenehm ist, neigen wir dazu, es nicht wahrhaben zu wollen. Wir verdrängen es aus unserem Tagesbewusstsein und schließen es in Angst(energie) ein. Dafür verbrauchen wir viel Kraft, und die Energien dieser unangenehmen Angelegenheit tauchen trotzdem immer wieder auf. Mit jeder weiteren Aktion (Verdrängung, Beiseiteschieben) verstärken wir die Sache nur, weil wir sie damit sogar bestätigen! Besser ist es, wenn wir es – egal, was es ein mag – einfach annehmen können. Dazu können wir die Atmung benutzen.

Mit unserer Vorstellungskraft und unserem Gefühl lenken wir Energien. Wir können uns also vorstellen, dass wir das, was wir eigentlich verdrängen möchten, mit jedem Atemzug einsaugen. Wir atmen dabei langsam und vor allem bewusst ein und aus. Allein unser Entschluss, diese Angelegenheit annehmen zu wollen, lässt die Energien frei durch uns hindurch fließen. Sie werden nicht gestaut, sie verursachen keine Blockaden und belästigen uns nicht mehr. Schlimme Situationen, die wir innerlich annehmen können, verlieren ihren Schrecken, sie fühlen sich einfach besser an! Und die Lebensenergie, die wir dabei gleich mit aufnehmen, hilft, gibt Kraft und verbindet uns mit unserem göttlichen Teil.

Viele Menschen atmen nur sehr flach, weil sie unbewusst Angst haben, mehr mit der Atmung aufzunehmen, als sie glauben, verkraften zu können. Aber das Gegenteil ist der Fall: Wenn sie bewusst atmen und die Dinge auch bewusst annehmen (und dabei spielt es keine Rolle, ob es eine schlimme Krankheit ist oder ein schlagender Ehemann, Arbeitslosigkeit oder andere Notlagen), dann fließen die Energien umso schneller wieder aus dem Körper heraus. Energien wollen fließen, das ist ihre Natur. Mit jedem Aufhalten verlängern wir die Notlagen oder das Leiden nur. Also atmen, atmen, atmen…