Schlagwörter

, ,

Frauen definieren ihre Beziehung über das Gespräch, Männer über eine gemeinsame Tätigkeit, so sagt man.

Ich habe in letzter Zeit häufiger drüber nachgedacht. Die Freundschaften verändern sich in der neuen Energie. Wir laden unsere Probleme nicht mehr beim anderen ab, wir treffen uns nur, wenn es Freude macht… Besteht kein Bedarf an einem Treffen, kann man sich fragen, ob die Beziehung dann überhaupt noch Freundschaft genannt werden kann.

Ich habe festgestellt: Freundschaft ist, wenn man an jemanden denkt und dabei ein freudiges Gefühl der Liebe für den anderen spürt.

Aber ist das wirklich noch Freundschaft? Nicht im üblichen Sinn, aber mir scheint, das ist, was übrig bleibt. Doch wozu brauche ich dann Freunde? Des Rätsels Lösung: Ich brauche keine. Keine Freunde und nichts und niemanden. Aber es ist schön, Menschen zu kennen, bei denen einem das Herz aufgeht.

Und doch, irgendwo tief innen bleibt ein Bedarf nach einer Freundin bestehen, auch nach einer, bei der man sein Herz ausschütten kann und darf… und das erfüllt die eigene Seele. Meine beste Freundin, das bin ich selber!


Dean Martin – That’s Amore