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Jahrtausende lang haben die Kirchenmächtigen uns erzählt, dass das Schlimmste, was uns passieren könnte, wäre, dass wir sterben könnten, ohne der Kirche anzugehören, denn dann wären wir Ungläubige, die nicht errettet würden und nicht das ewige Leben hätten. Selbst Kaiser und Könige haben sich unter dieses menschengemachte Dogma gestellt und sich davor gefürchtet, wenn der Papst bspw. die Exkommunikation androhte.

Wie tief dieser Glaube auch heute noch im Menschen sitzt, ist kaum zu fassen. Selbst die, die aus der Kirche ausgetreten sind und/oder überhaupt nicht an so etwas wie einen Gott glauben (können), selbst bei denen sitzt dieser Glaube immer noch tief im sogenannten Unterbewusstsein.

Erst dann, wenn man beginnt, diese Glaubenssätze umzugraben bzw. wegzuwerfen, um etwas anderes leben zu können, merkt man, dass sie überhaupt da sind.


Chanticleer & the US Naval Academy Men’s Glee Club sing Biebl’s Ave Maria

Geht man aber davon aus, dass es diesen Kirchengott gar nicht gibt, dann braucht uns auch niemand zu erretten, und das ewige Leben haben wir sowieso, weil Bewusstsein nicht sterben kann. Wir sind Bewusstsein. Wir verlassen nur den materiellen Körper, wenn wir genug von der jeweiligen Lebensspanne haben, wenn sie nicht mehr genug an Erfahrungen abgibt, um uns noch länger hier zu halten, oder wenn wir uns energetisch vielleicht so weit verfahren haben, dass wir gewissermaßen festsitzen. Dann steigen wir aus und die, die zurückbleiben und das glauben, was andere sagen, ohne je selber dahinter blicken zu wollen, die denken dann, dass der Mensch tot sei. Er ist wohl tot, wenn man Mensch mit Körper assoziiert. Wenn man aber davon ausgeht, dass das eigentliche Wesen das Bewusstsein ist, das lebt ewig, ob mit oder ohne des Papstes Segen, dann braucht man weder einen Retter noch irgendein Wohlverhalten (das ohnehin meist von den Manipulateuren in deinem Leben erzwungen wurde), um ewig zu leben.

Wir leben also ewig. Doch warum nur fürchten wir uns dann so, unser Innerstes zu öffnen, um wieder mit allen unseren Aspekten ebenso wie mit unserem Göttlichen Teil oder anderen Wesen, mit denen wir bereits Lebenszeiten hier auf der Erde verbracht haben oder solchen, die uns aus den oberen Regionen (oben ist immer nur energetisch zu sehen) sehr wohl vertraut sind, und die uns dienen, zu kommunizieren bzw. mit ihnen bewusst in anderen Dimensionen zusammen zu sein? Es sind die Befürchtungen aufgrund von Glaubenssätzen und/oder früher gemachten Erfahrungen (auch solchen aus früheren Inkarnationen), die uns davon abhalten und uns hier wie in einem Gefängnis festhalten. Gefängnis deshalb, weil wir uns selber mittels dieser Vorstellungen einsperren. Das Bewusstsein, das wir sind, kann sich nur soweit ausdehnen, wie wir uns vorstellen können, dass etwas da ist, zu dem wir „gehen“ könnten. Wir stoßen wie gegen eine Wand, wenn unsere Vorstellungskraft zu Ende ist.

Wenn wir schmerzvolle Erfahrungen gemacht haben, z. B. solche, dass man uns aufgrund eines anderen Glaubens als dem, den die Kirche vorgab, verfolgt und getötet hatte (Beispiel: Inquisition und Hexenverbrennung, Kreuzzug gegen die Katharer etc.), dann ist es heute sehr schwer, sein Innerstes zu öffnen, denn das erinnert zu sehr an die früher gemachten schmerzhaften Erfahrungen. Auch wenn wir heute an keinen solchen Kirchengott mehr glauben können, diese Erfahrungen sitzen sehr tief und hindern uns oft recht lange daran, uns wieder für das zu öffnen, was hinter dem Schleier oder Vorhang, den wir mit Eintritt in den Körper hinter uns zugezogen haben, vorhanden ist.

Aber wenn wir nun mal gewählt haben, uns doch zu öffnen, weil wir inzwischen recht neugierig geworden sind, was wir wohl alles vergessen haben, dann kann es schon eine Weile dauern, doch irgendwann wird der verletzte Aspekt von damals endlich soweit sein und sich überwinden können, dann geht der Schleier stückweise auf.

Keine Angst, nichts geschieht hier auf Erden so plötzlich, dass man von dem, was kommt, überrollt werden könnte. Auch das innere Öffnen ist ein Prozess, der niemals schneller geschieht, als alle deine Aspekte und sonstigen Persönlichkeitsanteile es vertragen können. Somit ist gewährleistet, dass alles in Harmonie abläuft, und es dir immer gut dabei geht, denn immerhin bist du ja inzwischen soweit gekommen, dass du dich selber lieben kannst! Und wenn du dich selber liebst, dann sorgst du auch gut für dich!