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Ich spüre Freude. Einfach so und ohne Grund, ohne es zu wollen oder meinen Fokus drauf zu richten. Ich freue mich… Ich kanns gar nicht beschreiben, es ist einfach eine innere Freude da ohne allen Grund.

Das fällt mir besonders auf: Bisher hab ich mich immer über etwas gefreut, wegen etwas oder für jemanden. Es gab immer einen Grund zur Freude, und wenn die Freude abwesend war, dann fühlte ich, dass da etwas fehlte, was da sein sollte. Und so beginnt der Konsum, Konsum als Ersatz für etwas Fehlendes, für die Abwesenheit von Freude, für das Wohlgefühl, das sich nur schwer einstellen will, denn wir fühlen überwiegend den Mangel, und den wollen wir kompensieren.

Und wenn man all das losgelassen hat, nichts mehr tun, sich auch nichts verdienen muss, für niemanden da sein, für nichts da sein, sondern einfach nur noch so da ist – dann stellt sich Freude ein.

Wo war sie bloß, als ich glaubte, sie zu brauchen? Sie war immer da, aber ich hab sie nicht sehen können, weil ich alles für wichtiger hielt als das einfache Sein. Und so rannte ich herum und suchte und suchte, versuchte dies und das und stelle endlich fest, es war vergebens. Und sie war immer da. Man muss nichts tun und erst recht nichts haben oder bekommen, um Freude zu empfinden. Sie ist schon da, aber wir bemerken sie nicht, wenn wir so durchs Leben rennen. Erst wenn du nichts mehr willst, kommt sie zum Vorschein und begleitet dich.

Ich freu mich – einfach so.


Seth Explains Reality in 10 Minutes – Story Waters – Limitlessness.com