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Nachdem ich mir im letzten Jahr eine Krankheit zuhilfe nahm, um ein Problem zu lösen, merke ich jetzt, wenn ich mal wieder aus einem ganz anderen Grund einen Arzt aufsuche, wie schnell dieser nach „Schema F“ agiert. Er schickt einen hierhin zur Kontrolle und dahin zur Kontrolle. Und ich sitze dann da und nicke wie ein Hutbrettdackel und merke immer erst hinterher, dass ich das gar nicht will. Ich brauche keine Kontrolle, ob die Krankheit wohl wieder hier oder da ausgebrochen sein könnte. Ich habe sie gebraucht, gewollt, sie hat geholfen, hat etwas gelöst, was festgefahren war. Und jetzt brauche ich sie nicht mehr. Warum sollte sie wiederkommen? Ich war mir bewusst, was ich tat und weiß jetzt, dass ich selber mich gesund erhalte, weil ich noch viel vorhabe, wobei ich keine Krankheiten gebrauchen kann.

Worauf ich hinaus will: Ärzte erwarten überhaupt nicht, dass der Patient vielleicht mitreden will. Patienten nicken und lassen sich behandeln. Man ist passiv, man übergibt sich dem System und glaubt, was immer einem ein so genannter Fachmann erzählt. Aber hat schon mal einer dran gedacht, dass diese so genannten Fachleute auch nur Menschen sind, die nach einem bestimmten System ausgebildet wurden und dieses jetzt weitertragen? Sie behandeln eine Krankheit, wollen sie vernichten, rausschneiden oder mit Chemie umgeben, betrahlen und was nicht alles. Sie kämpfen einen aussichtslosen Kampf, denn der Körper ist ein sich selbst heilendes System. Er unterlässt das, je mehr Kontrolle du ausübst.


I Won’t Feel This Way – Casey Breves (ft. Laura Quinn and Jake Waiblinger)

Beim Krebs zum Beispiel wird stereotyp Chemotherapie empfohlen, obwohl… wenn man mal nachdenkt: Ein höllischer Giftcocktail, bei dem jeder einzelne Inhaltsstoff hoch krebserregend ist, soll helfen, Krebs zu heilen? Ja, wo bin ich denn hier? Jede Zelle des Körpers wird stark geschädigt, du verlierst die Haare und die Finger- und Fußnägel, der Arzt zieht sich Latexhandschuhe über, um ja nicht mit einem klitzekleinen Tröpfchen davon in Berührung zu kommen, und dir soll das helfen??? Ja, gehts noch? Und wenn dann einer ablehnt, sagt, nein, mit mir nicht. Dann stehen sie dumm da (wenn sie intelligent sind, was ja nicht immer der Fall ist) und sagen, na ja, es ist ja nicht gesagt, dass nach der OP überhaupt noch eine Krebszelle im Körper ist und wenn, ist noch die Frage, ob genau die auch von der Chemo getroffen wird.

Nach solchen Aussagen (ich verbürge mich für den Wahrheitsgehalt) muss man doch mal das gesamte Gesundheitssystem überdenken und sich fragen, ob, inwieweit und aus welchem Grund man da mitmacht. Es steht an, seine Rolle in diesem System zu überdenken und sich klarzumachen, wo man da steht, wie man SICH VERÄNDERT, und wie man dann noch mit dem System umgehen will.

Gut, manchmal ist ein Arzt sehr hilfreich. Er ist HILFREICH, das heißt nicht, dass man sich ihm überantwortet, sondern dass man ihn heranzieht, damit er einem HILFT! Die Verantwortung bleibt beim Patienten, unbedingt, auch gegen den Rat von Ärzten, die, wie man sehen kann, eher hilfreich für die Pharmaindustrie sind.

Inwieweit lässt du dich in dieses System einspannen? Wie benutzt du selber es für dich? Wieweit geht dein Widerstand gegen ärztlich verordnete Maßnahmen, die dir nicht passen? Und aus welchem Grund und wie widersetzt du dich dem System Medizin? Gute Fragen, um mal grundsätzlich drüber nachzudenken…