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Vorweg, was unser Engel Adamus zum Thema „Erlauben“ zu sagen hatte:

Crimson Circle, Kharisma Serie, Shoud 9 vom 2. Mai 2015, S. 19

ADAMUS: Was ist die letzte Sache, die eine Person vor der Umsetzung ihrer Erleuchtung tut? Ja, Vince, was ist die letzte Sache, die du tust?

VINCE: Du gibst einfach alles auf.

ADAMUS: Gut. Gut. Das ist die Antwort auf meine Frage. Das ist so, wie ich es beantwortet hätte. Ihr hört auf, zu versuchen. Die letzte Sache, die irgendjemand tut. Jetzt haben vielleicht einige von euch gedacht, es gibt irgendeine großartige, große mysteriöse Sache zu tun. Ja. Ihr hört auf, zu versuchen. Ihr lasst es einfach los. Ich nenne es erlauben. Hört auf, es zu versuchen. Hört auf, euch zu bemühen. Hört auf, es anzutreiben. Hört auf, es zu ergründen. Es wird geschehen, warum also daran rumschrauben? Warum sich einmischen? Es wird geschehen.

Jeder von euch sollte jetzt einen Seufzer der Erleichterung ausatmen, „Oh Gott!“ Nein wirklich. Wenn ihr eine Studie der Aufgestiegenen Meister macht, und ihr euch ihre Wege anschaut, gibt es viele Gemeinsamkeiten, die sie getan haben. Sie haben alle viel studiert. Sie haben sich alle in hohem Maße diszipliniert. Sie haben sich alle viel gequält, haben sich wirklich schlecht für alles gefühlt… schuldig, schuldig, schuldig. Das ist irgendwie ein seltsamer Anteil des Prozesses, einfach: „Oh! Ich habe all dieses schlimme Zeugs getan. Bitte, bitte vergib mir.“ Oh! Aber dann hören sie auf zu versuchen. Sie geben auf. Und ich bringe das wieder ein bisschen zurück zu der Geschichte von Yeshua und von euch, die ihr
hierherkommt, um diese Saat der Göttlichkeit zu pflanzen. Dann habt ihr studiert, euch in diese heiligen Organisationen abgesondert und seid dann krank geworden und wart es leid und seid einfach desillusioniert gegangen. Es ist fast genauso wie das jetzt. Ihr seid fast krank und müde von eurem eigenen Weg, von dem, was ihr getan habt, von eurer Spiritualität. Oh, sogar die Welt hört sich scheinbar nicht mehr ganz so gut an. Es ist, wie igitt, Igitt! Spiritualität ist einfach eine weitere Entschuldigung dafür, im Leben, in eurem Selbst nicht menschlich zu sein, also werdet ihr davon krank und plötzlich – egal ob es bewusst oder unbewusst getan wird – hört ihr einfach auf zu versuchen. „Ich bin das ganze so leid. Das bringt mich nirgendwo hin.

All diese Jahre, egal ob es der Crimson Circle oder irgend eine andere Gruppe war, all diese Jahre, schau mich an. Ich bin ein Wrack. Ich bin ausgelaugt. Ich bin pleite. Ich habe nichts. Die Leute mögen mich nicht. Ich rieche schlecht. Ich gebe auf. Ich gebe auf. Ich werde einfach in das Leben hinein verschwinden.“ Es ist
tatsächlich wirklich gut, wenn ihr an diesen Punkt gelangt.

Zunächst werdet ihr nicht in das Leben hinein verschwinden. Ihr werdet keinesfalls einfach zurückgehen, um gewöhnlich zu sein. Aber das Gute daran ist, dass ihr letztendlich aufgegeben habt. Ihr habt letztendlich aufgehört mit dem Versuch, spirituell zu sein, aufgehört, den Aufstieg zu versuchen. Die Erleuchtung ist hier. Ich habe euch vorhin gefragt, warum ihr gewartet habt in der Annahme, ihr
hättet es vor ein paar Lebenszeiten oder früher in diesem Leben einfach tun können. Es ist bereits hier. Die ganze Vorbereitung ist bereits getan worden. Die ganzen Prozesse sind bereits erledigt, das ganze Vorbereiten von euch. Es ist hier. Also hört auf, es zu versuchen.

Aber in dieser Antwort auf der Frage, wenn ihr sagt „Hört auf, es zu versuchen“, würde dies dann darauf hinweisen, dass, wenn ihr aufhört, es zu versuchen, es hier sein wird, weil es ja bereits hätte getan werden können. Und das führt wieder zurück zu meiner ersten Frage: Worauf habt ihr gewartet?

Denkt dennoch nicht darüber nach, denn ihr werdet euch verrückt machen, wenn ihr darüber nachdenkt. Ihr werdet anfangen, durch diese gesamten mentalen Rotationen zu gehen. Ihr werdet nicht in der Lage sein, es zu durchschauen, aber ihr könnt es euch selbst fühlen lassen und es erkennen und diesen Aha-Moment bekommen. Es ist kein schlechter Grund. Nein, ist es nicht. Kein negativer Grund oder irgend sowas. Es ist ein sehr tiefer Grund. Es ist ein sehr reiner, realer Grund.

Wenn ihr euch selbst plappern hört, plapper, plapper, plapper, legt es beiseite, denn die Antwort sind lediglich ein paar einfache Worte. Ihr werdet sie erkennen, und wenn ihr das tut, dann werdet ihr erkennen, dass ihr bereit seid. Und das wird erschreckend sein. Ihr werdet erkennen, dass es Zeit für etwas Verantwortung ist, wenn ihr es so nennen wollt. Es ist nicht wirklich „Verantwortung“, genauso wenig wie es „es ist einfach Zeit“ ist. Und wenn ihr diese sehr einfache, tiefgreifende, reine Antwort in eurem Inneren erhaltet – warum habt ihr gewartet, worauf habt ihr gewartet – dann werdet ihr wissen, dass ihr bereit seid. Dann werdet ihr diese eine weitere Frage von euch beantworten müssen – seid ihr genau jetzt dazu bereit? Ich kann euch bereits die Antwort geben. Sobald ihr erkennt, warum ihr gewartet habt, sobald ihr das versteht, könnt ihr nicht länger warten. Ihr könnt es nicht länger aufschieben. Lasst uns damit einen tiefen Atemzug nehmen.

Soweit Adamus.

Nun habe ich immer und immer wieder erlaubt… wie Adamus sagt, erlauben, dass die Essenz oder Seele sich in allen Facetten zeigt. Nicht dies oder jenes erlauben, sondern dass das ganze Sein sich frei entfalten darf… Und immer dachte ich, na, ich erlaube doch, aber gleichzeitig war da die Angst, ich könnte vielleicht doch nicht das Leben im Diesseits wählen, und mein menschlicher Teil würde sterben. Hat man aber Angst, dann erlaubt man nicht wirklich. Doch Angst ist oft nicht klar erkennbar, oder sie zeigt sich nur in verschleierter Form.

In den letzten Tagen habe ich mich häufiger dabei erwischt, wie ich hier und da bemerken musste, wie unattraktiv mein Leben ist. Ich habe an fast nichts mehr Interesse, was mich früher begeistert hatte: Reisen, Statussymbole, Geld, Freunde, Parties usw. Ich habe alles zur Genüge gehabt. Es hat seinen Reiz schon lange verloren, doch ich hielt tapfer dran fest, weil… was sonst? Und jetzt merke ich, das Verlangen ist weg. Was mensch sonst so am Leben hielt, ist uninteressant geworden.

Da ich bereits zu der Erkenntnis kam, dass ich (Mensch) mich nicht mehr am Leben festkralle…


A Billion Places – Jane Roberts through Story Waters – Flow Collection #57 – Limitlessness.org

(von mir aus kann ich auch die Seite wechseln, das ist vielleicht in vielerlei Hinsicht einfacher dort drüben), habe ich jetzt offenbar tatsächlich losgelassen. Und schon lässt auch mein innerer „Gegenspieler“ los, der Druck ist weg. Bisher stand der menschliche Anteil mit seinen Interessen dem aufstiegswilligen Teil in mir mit seiner tiefen Sehnsucht, diesem Verlangen, die „Dinge hinter den Dingen“ zu erforschen, gegenüber. Krallte sich der eine Aspekt an sein Verlangen, dann zog der andere umso mehr an seiner Strippe. Und keiner von beiden kam mit seinem Anliegen auch nur einen Schritt weiter. Und plötzlich haben beide Aspekte losgelassen. Die Sache ist entspannt, das erste Mal seit Kindertagen.

Ich entsinne mich, dass ich im Alter zwischen sieben und zehn Jahren die schönste Zeit überhaupt erlebt habe. Damals öffnete ich mich, erlebte solche Dinge wie Besuche von nichtverkörperten Wesen, ich trat aus meinem Körper aus und unternahm Reisen durch die Dimensionen, während mein Körper im Garten hinter der Mauer stehenblieb. Ich traf mich mit alten Bekannten, die im Mount Shasta leben und besuchte dort den Hohepriester Adama, sah ein Sofa mit einem kranken Mädchen in unserem Wohnzimmer schweben, sah im Kino andere Filme als die anderen, wie z. B. die Kleidung der ersten Priester im Allerheiligsten des Tempels in Jerusalem, weil mich das nach der ersten Bibellektüre interessierte und mir durch die Beschreibung nicht ganz klar wurde, wie das ausgesehen haben soll… Es waren sehr schöne und interessante Zeiten.

Später, im Jahr 1996, wurde ich zu einer Gruppe Wesen gerufen, die sich Emanuel nannten. Eine junge Frau channelte sie. Sie erzählten mir, dass ich auf der Suche nach Gott sei, und dass „das, was bereits gewesen ist, wiederkommen würde und noch viel mehr…“

Der menschliche Teil in mir hatte viel Angst gehabt, dieses so genannte Erlauben zuzulassen. Plötzlich merke ich, dass ich das alte Leben, das ich festzuhalten versuchte, genau das ist, was ich so ganz bestimmt nicht fortsetzen will. Ich habe das erste Mal fühlen können, was mich wohl erwartet. Und ich merke, jetzt erlaube ich wirklich. Ich kann endlich fühlen, dass ich genau das jetzt will, wovor der Mensch sich so lange gefürchtet hatte.

Seltsam, wie sehr man doch am Alten hängt, auch wenn man es gar nicht mehr will.