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Die Verbindung mit dem Göttlichen ist ein Prozess, ein langsamer, denn wenn es schnell geschehen würde, könnten wir diese hohen Energiefrequenzen wohl nicht aushalten. Und so nähern sich die Energien allmählich an, das Göttliche senkt seine Schwingungsfrequenz, während der Mensch die seine erhöht, bis beide übereinstimmen.

Man merkt nichts davon, weder dass die eigene Schwingung erhöht ist noch den Augenblick, wenn das Göttliche in den Menschenkörper eintritt. Der Mensch ist ein Teil von dieser Essenz, so dass ihm alles sehr vertraut vorkommt. Wenn jemand meint, dass er seine angestiegenen Energien in sich vibrieren fühlt, dann ist das die Reibung an den inneren Widerständen, die er noch hat. Sind die erst einmal weg, dann fühlt er fast gar nichts mehr. In gewissen Momenten bleibt ein Gefühl zurück, als würde etwas durch den Körper strömen, aber das ist verglichen mit der vorher gefühlten Vibration nicht zu vergleichen. Es ist sanfter, leiser, mehr wie ein unterschwelliger ganz weicher Fluss.


Terry Jacks – Seasons In The Sun

Die Anwesenheit des Göttlichen im Körper fühlt sich (mit den ausserkörperlichen Sinnesorganen gefühlt) mit Sicherheit für jeden anders an. Ich bin eher der pragmatische Typ, ich habe keinerlei erhebende Momente oder fühle nichts von der Großartigkeit, über die manch anderer berichtet. Ich erkenne aber an vielen kleinen Dingen, dass die Verbindung bereits geschehen ist. Zum Beispiel bekam ich einen inneren Kommentar, dass mein Gegenüber mich zu manipulieren versuchte, oder es passiert, dass die innere Stimme andere Bemerkungen macht, die mich über Hintergründe aufklären, die ich als Mensch nicht erkennen kann. Das Göttliche fühlt es, kann die Energien der jeweiligen Person, mit der ich interagiere, lesen und mir Entsprechendes vermitteln, was im jeweils gegebenen Moment wichtig zu wissen ist.

Ich sehe mein jetziges Leben auch oft von einer höheren Warte aus. Ich begreife, was damit gemeint ist, wenn gesagt wird, dass es in diesem Leben nicht um uns geht. Ich kann schon seit einiger Zeit zwischen der menschlichen Sicht auf die Dinge und der Göttlichen Sicht hin- und herschalten. All das sagt mir, dass die Verbindung jetzt vollständig erfolgt ist, denn diese innere Stimme ist ständig anwesend. Früher habe ich zwar auch oft eine innere Stimme gehört, aber das waren zum Teil Aspekte von mir, die mir so allerhand weismachen wollten. Mit der „Umschaltung“ auf den Göttlichen Anteil habe ich jetzt die Möglichkeit, die Stimme der Aspekte von der Göttlichen Stimme zu unterscheiden. Ich fühle dann so klar und deutlich, wie nicht einmal Worte es vermitteln könnten, was wahr ist und was nicht. Man kann es nicht wirklich beschreiben.

Ab und zu passiert es auch, dass ich plötzlich tief in mir etwas fühle, und mir kommt es so vor wie eine Einladung, die Gefühle loszulassen, nicht festzuhalten, ganz darin einzutauchen und mitzuschwimmen. Vorhin erst wurde mir klar: Das Göttliche beginnt, mit mir zu spielen! Und diese Erkenntnisse, diese Eingebungen wirken, als wenn einem ein Kronleuchter aufgeht, es wird plötzlich strahlend hell, und man weiß einfach, was Sache ist!

Ich bin gespannt, wie das jetzt wohl weitergehen wird… Endlich bin ich bei mir selber angekommen, das „Ziel“, von dem ich lange geträumt habe, ist erreicht. Ab jetzt habe ich keine Ziele mehr, nur noch Gelassenheit, Gewahrsein, möglichst alles akzeptierend und im Hier und Jetzt leben, mehr gibt es nicht mehr für mich. Aber eigentlich ist darin doch bereits ALLES enthalten. Ich tue nichts mehr, forciere oder kontrolliere nicht, sondern lasse einfach geschehen.