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… oder Kharisma, wie Adamus St. Germain es im Shoud 1 der Kharisma Serie des Crimson Circle nennt…

Kharisma ist der wahre Lockstoff. Der wahre Lockstoff. Es gibt Bücher, die über das Gesetz der Anziehung geschrieben wurden. Interessanterweise gehen sie in die gleiche Richtung, doch sie neigen dazu, sehr mental zu sein. Jeder fängt an darüber nachzudenken, was er haben möchte – tss, tss, tss, tss – es funktioniert nicht. Es ist nicht sehr effektiv. Und dann werden sie alle depressiv, und dann haben sie sich selbst gegenüber ein schlechtes Gewissen, und dann identifizieren sie sich mit sich selbst: „Ich bin nicht sehr effektiv darin, Dinge anzuziehen. Niemand liebt mich, und das ist der Grund, und ich kann gar nichts anziehen.“ Nein. Ihr seid einfach nur nicht sehr überzeugt davon. Ihr geht sehr mental damit um. Das Mentale besitzt wenig oder kein Kaikho, kein Feuer, keine Leidenschaft. Es ist nicht authentisch. Jedes Mal, wenn ihr einen Gedanken denkt, ist das meiste davon wirklich nicht das eure. Wenn ihr an etwas denkt, dann gehören 95 Prozent davon noch nicht einmal euch. Und dennoch tut ihr so, als ob es so ist.

Ihr benehmt euch so, als ob es so ist. Ihr stellt es so dar, als ob es so ist. Das ist es nicht. Wir werden also all das abstreifen und in Angriff nehmen, was das eure ist.

Euer Kharisma bedeutet nicht, dass ihr rausgehen und extrovertiert sein müsst. Es bedeutet nicht, dass ihr die Straße runtergehen und jedem die Hand schütteln müsst, Witze im Einkaufsladen erzählend. Nein, ihr werdet wie ein Idiot aussehen, wenn ihr das tut. (Einige kichern.) Kharisma ist ein natürlicher Lockstoff. Es zieht die Energie auf natürliche Weise an. Es zieht Leute an. Es ist eigentlich interessant, weil Sam (Adamus bezieht sich hier auf die jetzige Verkörperung von Tobias, der bis 2009 die Gruppe geleitet hatte) kein großer Redner ist, sagt nicht viele Worte, muss es aber auch nicht tun. Die Worte, die er sagt, sind klar, und er spricht sie aus sich selbst heraus. Er murmelt sie also nicht hier unten (murmelt). Wenn Sam redet, so sind das wenige Worte, doch sie sind klar, und jeder hört zu.

Sie hören nicht nur den Klangwellen zu, die aus seinem Mund kommen. Sie fühlen sein Kharisma und davon hat er jede Menge.

Die Leute werden jetzt sagen, nun, er ist charismatisch oder er ist attraktiv, weil er physisch attraktiv ist, oder weil er … er hat einfach irgendetwas an sich. Er hat ein nettes Lächeln, oder er hat hübsche Augen. Doch sie versuchen, es einfach zu rechtfertigen, weil sie nicht wissen, wie sie es bezeichnen sollen, sie wissen nicht, wie sie über dieses Kharisma reden sollen. Sie müssen also an andere Dinge denken. Er ist charismatisch, weil er sich selbst zum Vorschein kommen lässt. Nicht all diese anderen Gedanken. Und er hat sich selbst nicht mit einem Haufen Dinge verunreinigt, die nicht die seinen sind. In seiner biologischen Pubertät ist er auch durch seine spirituelle Pubertät hindurchgegangen. Er hat tonnenweise Kharisma.

Kharisma – wenn ihr zum Kern der wahren Definition kommt – ist ein Geschenk der Anmut, das man sich selbst zuerst schenkt, und es wird natürlicherweise anderen gegeben. Kharisma ist das Authentische. Es ist das Ich Bin. Es benötigt keine Persönlichkeit. Es muss seine Identität nicht preisgeben. Kharisma benötigt keine Pläne und Programme und Ziele. Das tut es nicht. Der Mensch benötigt Ziele, nur um sich zu beschäftigen, und damit er sich durch das Erreichen eines Ziels besser fühlt. Das Kharisma braucht das nicht.

Das Kharisma seid ihr. Und ich weiß, dies sind momentan Worte, die ich spreche, es sind einfach nur Worte, doch ich werde euch jetzt darum bitten, euch in dieses kleine Merabh hineinzufühlen – es ist nur ein klein wenig ein Merabh, doch es sind eher 10, 15 Minuten des Hineinfühlens in euer Kharisma.

Wenn wir also die Musik bereit machen könnten. Fang nicht an, bis ich dir das Zeichen gebe.

Nehmt einen guten, tiefen Atemzug – und bitte die Lichter herunterdrehen.


Kharisma Merabh – with Adamus Saint-Germain