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Steht man physisch oder psychisch vor einem Abgrund, kostet das sehr viel Kraft. Das ist der Augenblick, an dem die Familie, Freunde oder Nachbarn einspringen müssen. Ob sie wollen oder nicht, man holt sich die notwendige Energie bei ihnen, man klaut.

Trifft man aber die Entscheidung, im Augenblick zu leben, es sich gut gehen zu lassen, egal ob Abgrund oder nicht, dann lebt man aus sich selbst heraus, dann hat man alle Energie, die man benötigt und so viel darüber hinaus, wie man überhaupt nur verkraften kann.

Die Entscheidung trifft man vielleicht im Kopf, zuerst im Verstand, doch irgendwann kann man fühlen, dass es tatsächlich so ist, man hat sich im Herzen entschieden. Auch unter erschwerten Bedingungen geht man über die Belastung hinaus, und es funktioniert: Man hat alle Kraft der Welt aus dem eigenen Inneren, nicht von außen. Keiner ist dafür zuständig, einem anderen seine Energie zur Verfügung zu stellen.

Dieser Moment ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem sich dein ganzes Leben ändert. Triff die Entscheidung, und dann fühle sie…

Ich erinnere gerade einen Witz: Da fällt einer vom Dach eines Wolkenkratzers. Als er am 10. Stockwerk vorbeikommt, ist ein anderer am Fenster und fragt: „Na, wie gehts?“

„Wunderbar!“, sagt der Fallende, „noch gehts mir gut!“

Solange man lebt, kann man sich für diese Sichtweise entscheiden und dann IST TATSÄCHLICH ALLES GUT!


BACK TO MY ROOTS. Part One. An inspirationl journey of simple living.