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Bei meinem Bestreben, in der reinen Freude zu leben, ist die auffälligste Veränderung die, dass ich vieles einfach nicht mehr tun kann oder nicht zu dem Zeitpunkt tun kann, zu dem mein Verstand sich meldet und sagt: „Das muss jetzt aber sein!“

Kann sein, dass es vom logisch-rationalen Standpunkt aus betrachtet besser wäre, wenn ich jetzt mal die Wohnung aufräume, Staubwischen wäre auch angesagt. Aber ich kann mich nicht aufraffen, also lasse ich es! Wenn ich jetzt einer abhängigen Beschäftigung nachginge, könnte ich mein Vorhaben, in der Freude zu leben, gleich vergessen! Es ist nicht möglich, Freude zu fühlen, wenn ich Dinge erledigen muss, die anderen Menschen von Nutzen, mir aber (wenigstens in diesem gegebenen Moment) nicht angenehm sind. Wir glauben immer, dass das halt die Pflichten sind im Leben, denen man nachkommen müsste! Aber warum muss man? Nein, man MUSS gar nicht. Man unterwirft sich äußeren Zwängen, freiwillig ja, aber man tötet damit die reine Lebensfreude in seinem Herzen.

So, ich fühle mich heute wie in einer anderen Welt, als sei ich in einer Art Zelt oder Blase, abgekoppelt vom Rest der Welt! Und ich fühle mich super wohl darin! Mir geht es einfach unverschämt gut. Ich staune und schüttle wieder und wieder den Kopf! Wie geht das nur an, dass ich das nicht schon viel früher erlebt habe? Warum habe ich die Freude nicht schon längst aktiv angestrebt, ich habe doch gewusst, dass es nur eine Wahl weit entfernt lag.

Die Wahl, in der Freude zu sein, hatte ich mit dem Verstand getroffen, aber bisher nicht mal halbherzig umzusetzen versucht. Ich dachte immer, das müsste von allein einfach so über mich kommen. Und jetzt stelle ich fest, es erfordert nicht mehr, als den unumstößlichen Entschluss und ein wenig Konzentration und Aufmerksamkeit, um tatsächlich die Freude zu fühlen. Es kommt nicht einfach so und nicht von ganz allein, es verlangt nach tatkräftiger Umsetzung!


BACK TO MY ROOTS PART 2. An inspirational journey in nature.