Schlagwörter

,

Auszug aus Shoud 10 der e2012-Serie des Crimson Circle

Nun zur nächsten großen Frage, die ich von Shaumbra in diesen Tagen höre, die große Frage, sollte ich bleiben, oder sollte ich gehen? Ist das nicht ein Lied? Könntest du das spielen (an Marty gerichtet). Sollte ich bleiben oder sollte ich gehen? Ja. Ja.

Eine so große Frage, und ihr fragt mich, als ob ich das für euch beantworten würde. Und dann verhandelt ihr. Ihr möchtet einen kleinen Rat. „Nun, sag es mir.“ Doch die wirklich große Frage innerhalb der Frage ist: „Warum sollte ich bleiben? Warum sollte ich bleiben?“ Und dann möchtet ihr die ganzen Zahlen und Fakten wissen. „Nun, wie fühlt es sich an, wenn man hinüberwechselt? Wird es wehtun?“ Das ist immer die erste Frage, wird es wehtun. „Wie ist es so auf der anderen Seite? Werde ich glücklich sein? Werde ich all meine Verwandten sehen?“ Nun, wenn du glücklich sein willst, dann wirst du wahrscheinlich nicht deine ganzen Verwandten sehen wollen. (Viel Lachen und Applaus.)


Michael Hoppe This Majestic Land

Ich muss sagen, meine lieben Freunde, dass dieses ganze Thema, und ich werde gleich etwas näher darauf eingehen, doch dieses ganze Thema… ihr habt euch erstaunlich gut geschlagen, wenn ihr sagt: „Wie läuft es gerade bei mir?“, denn ihr habt gelernt, dass eure biologische Familie nicht mehr der Boxring ist. Ihr habt gelernt, dass sie euch auf die Welt gebracht haben, sie haben eine Verantwortung übernommen, ihr hattet eine Geschichte mit ihnen, eine Menge Liebe, viel Teilen, doch ihr lasst das los, was ich den eher negativen Aspekt nennen würde, das alte Karma, den alten Müll. Der Müll, der euch daran teilhaben lassen möchte, diese Unausgeglichenheit der Urahnen zu verewigen. Oft hat dies über Generationen und Generationen und Generationen angedauert, und nach einer Weile, sogar auf der Geistebene, erinnern sie sich noch nicht einmal mehr daran, wo es angefangen hat, diese Verrücktheit, dass eine Person im familiären Hintergrund etwas völlig Unbalanciertes macht. Sie vergessen es, und sie spielen es einfach immer weiter durch. Ihr habt das also losgelassen. Ihr lernt, dass eure Familie… sie sind andere menschliche Wesen, die es zu ehren gilt, mit denen man Mitgefühl hat. Doch ihr seid nicht mehr in sie eingeschlossen. Das ist eine große, große, große, große Leistung. Natürlich gibt es welche, die sagen würden, dass ich gegen die Familie bin. In gewisser Weise, ja, weil es einige der größten karmischen, biologischen und mentalen Unausgeglichenheitsthematiken erschafft… auf jeden Fall, wenn ihr in diesem Familienkarma-Fluss treibt und einfach nur damit einhergeht. Ich werde jetzt nicht auf das Ganze eingehen, aber gut.

Also, „sollte ich bleiben, oder sollte ich gehen?“ Große Frage, und es hat mit Fülle zu tun. Es hat mit allem zu tun, was in eurem Leben geschieht.

Ich nehme an, die gute Nachricht ist, dass ihr euch selbst diese Frage stellen könnt. Wie viele Menschen machen das wirklich? Sie sind schockiert, wenn ihr auf sie zugehen würdet und sagt: „Möchtest du leben oder sterben?“ Sie würden in diesem Moment wahrscheinlich die 911* anrufen! (*911 ist der amerikanische Notruf, bei uns wäre das in diesem Fall die 110). Doch nur sehr wenige Menschen stellen sich diese Frage, und es ist eine sehr wichtige Frage.

Es ist wichtig, euch zu fragen, warum ihr bleiben wollt. Wofür? Ihr gebt euch selbst eine Menge Gründe dafür, warum ihr es nicht wollt. Es ist hart dort draußen. Verrückte, verrückte Energien gehen vor sich. Ihr seid es leid, mit Krankheit oder einem Mangel an Fülle zu leben oder mit Familienmitgliedern, die euch auslaugen oder einfach nur Verwirrung. Es gibt da dieses Konzept, diesen Gedanken, dass, wenn ihr nicht hier wärt, wenn ihr den physischen Körper verlasst, ihr plötzlich richtig schlau werdet, ihr die Antworten kennt. Tut mir leid. Es ist tatsächlich leichter, es hier herauszufinden, als es dort oben ist, dort draußen, wo auch immer. Es ist leichter, hier durch den Prozess zu gehen, als darauf zu warten, bis ihr dort drüben hingeht. Es gibt eine Art von, nun, ihr habt keinen Körper, also habt ihr auch nicht all diese Themen. Und dort ist es nicht so wertvoll, wie es hier ist. Es ist nicht genauso real. Hier könnt ihr tatsächlich die Veränderung im Bewusstsein sehr, sehr schnell beeinflussen, wenn ihr fokussiert bleibt. In den anderen Seinsbereichen wartet ihr einfach gewissermaßen darauf, wieder zurück zur Erde zu gelangen, wartet darauf, wieder hierher zu kommen, um es nochmal zu tun, mit dem Gedanken, dass ihr euch jetzt erinnern werdet, was zu tun ist, darüber nachdenkend: „Ich weiß ganz genau, wie ich mein Leben leben werde“, und dann kommt ihr hierher zurück und habt das meiste davon vergessen.

Das ist eine riesengroße Frage momentan, und ich führe dies heute an, weil es auch an diese Energien, die nächste Woche hereinkommen, anknüpft. Es wird dieses Thema in euch anstoßen, wenn ihr jetzt darüber nachdenkt. Und das hat jetzt nichts damit zu tun… dies sind keine Selbstmordgedanken. Das hat damit nichts zu tun. Die Frage: „Willst du wirklich hier sein?“, dreht sich mehr um Leidenschaft, mehr um Ausrichtung, mehr darum, was ihr tun werdet, um diese Energien hereinzubringen. Und ich werde hier eine sehr direkte Aussage treffen. Wenn Dinge in eurem Leben nicht stattfinden, wenn alles irgendwie in einer Warteschleife zu sein scheint, seid ihr in der Lage, durch den Tag zu kommen. Doch wenn irgendwie alles in einer Warteschleife ist, dann darum, weil ihr in einer Warteschleife seid. Ihr wisst nicht, ob ihr bleiben oder gehen wollt. Jetzt die Zusage zu machen, hier zu sein, die Zusage zu machen zu bleiben, ist riesig. Und viele von euch wollen das nicht tun. Ihr nehmt die Haltung an: „Lasst uns einfach sehen, was als nächstes geschieht.“ Was als nächstes geschehen wird, ist nichts. Viel Warten, um zu sehen, was als nächstes geschehen wird.

Jetzt euch selbst gegenüber eine Zusage zu machen, eurer Seele gegenüber, all euren Aspekten gegenüber, dass ihr bleiben werdet, dass ihr leben werdet, ist groß, weil ihr sofort anfangt zu denken: „Nun, was ist damit? Und was ist damit? Was ist mit meiner Gesundheit, meinem Wohlstand, mit Beziehungen“, all das Ganze. Was also geschieht ist, dass ihr dazu neigt, einfach abzuwarten. „Ich werde morgen darüber nachdenken, wenn ich mich ein wenig besser fühle.“ Und das wird die Energien buchstäblich unterstützen.

Große Frage: „Sollte ich bleiben, oder sollte ich gehen?“ Ich kann euch die Antwort darauf nicht geben. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Das einzige, was ich sagen kann ist, dass ihr bitte auf die eine oder andere Weise eine Wahl trefft. Das Zwischending, die Warteschleife ist das, was viele von euch wirklich verrückt macht, in der Luft zu hängen, es nicht wirklich zu wissen.

Fühlt also für einen Moment. Denkt nicht darüber nach, sondern fühlt für einen Moment. Möchtest du bleiben und warum?

Soweit Adamus. Ich habe mich die letzten Tage mit dieser Frage herumgeschlagen. Man kommt irgendwann an den Punkt, da kommt man nicht weiter, wenn man das nicht eindeutig gelöst hat. Und ich habe mich entschieden.

Gestern früh wachte ich auf und wusste plötzlich: Ich hab auf der Neuen Erde ein Heim, das auf mich wartet. Es ist schön dort, ich kann jederzeit dort sein, sollte es mir hier zu harsch werden. Ein gutes Gefühl. Bisher wusste ich nicht viel darüber, wie es dort ist. Ich hatte hier genügend zu tun. Jetzt weiß ich, dass ich freiwillig hier bin. Ich bleibe nicht mehr, weil ich mich vielleicht vorm Sterben fürchte, sondern weil ich wirklich hier sein will. Ich bin angekommen bei mir selber. Nichts zieht mich mehr, nichts wirft mich hin oder her, ich bin total in meiner Mitte, vertraue mir bedingungslos und „lasse den lieben Gott (in mir) einen guten Mann sein… oder eine gute Frau… oder beides, egal… Es bedeutet, mein Leben hat plötzlich eine andere Qualität bekommen!