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Als ich Shoud 4 der (NEXT)-Serie gehört und gesehen hatte, dachte ich bei dieser Imagination von Adamus, dass es sich genau so anfühlen muss, wenn eine Seele einen Teil von sich in einen Körper absenkt. Zuerst ist alles dicht, dunkel, fest, bedrückend sogar, denn diese Enge im Körper ist ungewohnt. Selbst wenn man schon viele Inkarnationen hinter sich hat, und man also eigentlich weiß, wie es sich anfühlt, in einem Körper zu leben, ist dennoch jede erneute Verkörperung ein Anpassungsprozess an die Dichte der materiellen Welt.

Wenn du Adamus imaginierte Reise jetzt liest, stelle dir vor, dass es ganz ähnlich war, als du in deinen Körper eingezogen bist.

Adamus: Lasst uns also eine Reise machen, benutzt die Imagination. Wir werden eine Reise unter Wasser machen, warum nicht? Wasser ist ein großartiger Ort. Um dies zu tun, legt bitte eine Taucherausrüstung an (wir werden sehr tief gehen, also werdet ihr sie brauchen), einen Taucheranzug, die angemessene Ausrüstung, die Sauerstofftanks, Taucherflaschen, Luftflaschen, die Taucherbrille. Fangt an, stellt euch vor, wie ihr alles anzieht. Es ist keine Modenschau. Ihr müsst keine verschiedenen Farben aussuchen, außer natürlich, ihr möchtet dies tun.

Schlüpft einfach hinein. Ihr müsst nicht durch jede einzelne Bewegung durchgehen. Wisst ihr was? Ihr könnt es euch ohne weiteres (Adamus schnippst mit seinem Finger) vorstellen, dass ihr in dem Anzug seid. Einige von euch nehmen es zu wörtlich. „Zuerst muss ich die Hose anziehen und…“ Nein, nein, nein, nein. Ihr seid jetzt in dem Anzug, seht ihr? Oh, es fühlt sich gut an. Setzt die Taucherbrille auf. Plötzlich sind wir draußen auf einem Boot in der Mitte des Ozeans, wunderschönes, klares, warmes Wasser für unsere heutige Expedition. Und ihr im Internet, ihr könnt mit uns hier dabei sein. Es geht hier nicht nur um den Coal Creek Canyon. Es geht um euch alle.


Walk On Into Fantasy – Adamus in Shoud 3

Lasst euch jetzt ins Wasser fallen. Ihr wisst, wie sie es tun, ihr lasst euch quasi rückwärts über die Reling hineinfallen. Lasst euch hineinfallen, und während ihr dies tut, erlaubt euch, das Wasser zu fühlen, den plötzlichen Wechsel in der Realität, wie es ist, jetzt damit anzufangen, durch die Sauerstoffmaske zu atmen, durch die Taucherbrille in das Wasser zu schauen, wo die Dinge nicht ganz so klar sind, wie sie es über Wasser waren.

Nehmt einen tiefen Atemzug, ha, in der Taucherausrüstung. Es ist ein bisschen anders. Es funktioniert nicht genau gleich. Hört das hhhhhhh hhhhhhh hhhhhhh hhhhhhh (er macht Atemgeräusche) des Tauchgeräts, das für euch arbeitet.

Gewöhnt euch an diese Ausrüstung. Paddelt ein wenig mit euren Füßen. Ja, ihr habt diese Taucherflossen an. Paddelt damit. Seht, wie die Füße funktionieren. Und lasst uns absinken, hinuntergehen.

Oh ja, ich vergaß, euch mitzuteilen. Ihr habt Gewichte an euren Füßen, die euch dabei helfen, ein wenig leichter nach unten zu kommen. Lasst uns anfangen. Lasst uns ungefähr 5 Meter hinuntergehen. Das sind ca. 15 Fuß. Lasst uns hinuntergehen… Und fühlt den Unterschied in der Umgebung. Das Licht ist diffuser… Ein Druck bildet sich auf dem Körper, der von den Gravitationskräften des Wassers in dieser Tiefe herrührt. Das Atmen wird ein wenig anders, denn plötzlich ist mehr Druck auf eurer Brust. Es ist ein wenig anders, hier unten zu atmen. Nehmt einen tiefen Atemzug durch das Tauchgerät… (Pause)

… und schaut euch um. Es kommt immer noch wunderschönes Sonnenlicht von dort oben herein, doch sind die Dinge definitiv viel diffuser. Nicht dieselbe Klarheit, die ihr noch dort oben hattet. Nehmt einen tiefen Atemzug, lasst uns auf etwa 10 Meter Tiefe hinabgehen. Plötzlich befindet ihr euch dort. Dies ist gefahrlos. Ihr seid mit einer Gruppe zusammen. Kommt auf 10 Meter herunter, und seid euch des Unterschieds bewusst. (Pause)

Viel mehr Druck lastet auf dem physischen Körper, ihr werdet euch plötzlich eines jeden Teils eures physischen Wesens bewusst, weil dort ein Druck darauf liegt. Weniger Sonnenlicht, das Wasser ist kühler, das Atmen wird sogar noch schwieriger. Nehmt einen tiefen Atemzug… den ganzen Weg nach unten, den ganzen Weg hinab in euren Bauch. Nehmt einen tiefen Atemzug… (Pause)

… und lasst uns noch ein bisschen tiefer gehen.

Lasst uns auf 15 Meter runtergehen. Lasst euch hinabsinken, hinunterfallen. Und der Druck auf euren physischen Körper fängt jetzt an, fast schmerzhaft zu werden. Das Wasser ist so dick, dicht, so viel Schwere hier, dass es sich anfühlt, als würde es eure Bewegungen einschränken. Es fühlt sich an, als würde es an euren Knochen und Gelenken arbeiten. Alles, was vorher leicht schmerzhaft war, wird jetzt betont, schmerzt sogar noch mehr. Atmen: viel schwieriger. Fühlt euch selbst fast in Panik geraten, um zu Atmen. (Pause)

Viel, viel weniger Sonnenlicht. Ein Teil von euch wünscht sich, die Lichter würden plötzlich angehen, aber hier unten ist es so viel dunkler. (Pause)

Aufgrund des Sauerstoffmangels fangt ihr an, euch ein wenig schwindlig zu fühlen, unbalanciert. Einige von euch fühlen vielleicht ein wenig Angst, möchten gerne wieder zurück zur Oberfläche gehen. (Pause)

Aber nach einiger Zeit hier unten fangt ihr an, euch darauf einzustellen. Ihr fangt an, euch daran zu gewöhnen. Ihr mögt es nicht unbedingt, aber so ist es eben. Dieser intensive Druck auf Grund der Tiefe des Wassers, in dem wir uns befinden, wirkt sich auf euren Körper aus und auf die Art, wie er mit Druck und Sauerstoff umgeht, die Art, wie er darauf antwortet. Der Verstand ist verwirrt, weil es nicht der Norm entspricht. (Pause)

Aber hier sind wir nun. (Pause)

Das Wasser ist relativ ruhig, bis es plötzlich anfängt, in alle möglichen verschiedenen Richtungen zu wirbeln. Es scheint so, als gäbe es eine Art von Unterwasser-Stress-Strömungen, Spannungen, und das Wasser kommt jetzt aus allen verschiedenen Winkeln auf euch zu. Es fühlt sich an, als würde es euren Körper nehmen und versuchen, ihn erst in die eine Richtung zu drehen und dann in die nächste.

Plötzlich könnt ihr kaum noch was sehen. Das Licht von oben ist nicht viel mehr als ein undeutliches, schwaches Licht. Du fühlst dich, als wärst du auf den Kopf gestellt, und plötzlich fängst du an, Haie zu sehen. Du bist dir nicht sicher, ob sie echt sind, oder ob du sie dir in diesem delirium-ähnlichen Zustand, in dem du dich befindest, nur einbildest.

Und lasst uns jetzt genau hier anhalten. Das ist es, was ihr im Grunde genommen jetzt gerade in eurem Leben erfahrt. Bleibt einfach hier unten, wir werden uns nicht sofort wieder nach oben begeben. Zu jedem euch angenehmen Zeitpunkt könnt ihr eure Augen wieder öffnen.

Der vollständige Shoud 4 der (NEXT) Serie ist auf Seite 83 zu lesen.