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Gestern Abend war es, da „sah“ ich Adamus vor meinen inneren Augen. Er stand vor mir und sah mich lange an. Aber ich hatte keine Lust, mich mit ihm zu unterhalten, weil ich den ganzen Tag sehr, sehr mit meinem anderen Geliebten beschäftigt war. (Ja, ich hab halt mehrere, du nicht?)

Heute Nacht wachte ich mal auf und hatte „Ode an Adamus“ im Kopf. Und ich formulierte gleich drauflos, das hier, was ich jetzt in dieser Realität schreibe.

Adamus oder der Engel Zebael war es, der uns in einer seiner menschlichen Inkarnationen als „Kolumbus“ unbedingt die Neue Welt eröffnen wollte. Er war es, der die Menschen aus dem Mittelalter hinaus führte in die – vorläufige – Freiheit. Wenn wir uns mal das damals herrschende Dogma ansehen: Kirche, Kirche über alles, über alles in der Welt … Der Papst, der sich im vierten Jahrhundert zum Weltherrscher aufschwang, der eine Diktatur sondergleichen einführte, die Inquisition, die jeden, der nicht glauben wollte, was des Papstes Macht und „Herrlichkeit“ als Gott auf Erden etablieren sollte, in den qualvollen Tod schickte, reicher Adel, der alle anderen nicht nur ungestraft sondern mit Fug und Recht ausnehmen durfte … Kolumbus zeigte uns den Kontinent, auf dem Leben für jeden nach eigener Fasson möglich war. Es war die erste Stufe der Freiheit.


Merabh for Assuming Enlightenment – with Adamus St. Germain

Dann war er es, der die Mysterienschulen in Transsylvanien führte. Er war der Lehrer, wir waren immer die Schüler. Ich habe „Erinnerungen“ an einige der Aufgaben, die uns auf unser Dasein als bewusste Schöpfer auf Erden vorbereiten sollten. Eines der inneren Bilder zeigt, wie ich auf dem Boden hockte und aus Lehm eine Figur knetete, der ich dann Leben einhauchen sollte. Und nach wochenlangen Versuchen lief dieses Ding dann tatsächlich ein paar Schritte. Oder eine andere Situation: Ich stand auf einem Ponton innerhalb eines von hohen Mauern umschlossenen Raumes. Unten war Wasser, in dem ein Krokodil schwamm, und ich musste einen Ausgang finden, der eigentlich nur unter Wasser sein konnte, denn ringsherum gab es nur die Tür hinter mir, die verschlossen war. Ganz unten in einer Ecke konnte ich durch das recht tiefe Wasser etwas Dunkles erkennen, ein Loch, gerade groß genug, dass ich mich hindurchzwängen konnte. Ich schwamm in einem geeigneten Augenblick einmal hinunter, um es zu untersuchen. Das Krokodil war günstigerweise am anderen Ende des Beckens. Beim zweiten Tauchgang ging es darum, sich zu trauen, durch das Loch zu schwimmen, ohne zu wissen, ob die Luft reichen würde, auf der anderen Seite der Mauer auch aufzutauchen und auch, ohne zu wissen, ob ein Auftauchen überhaupt möglich wäre. Und darum ging es, Angst überwinden und Vertrauen in sich selber zu haben.

Wir gaben die Mysterienschulen irgendwann auf und verabredeten, uns jetzt und hier wieder zu treffen.

Seit 2009 hat Adamus die Führung der Gruppe Shaumbra übernommen, nachdem unser geliebter Tobias sich wieder inkarniert hat. Adam liebt es, für uns besondere Worte zu erfinden, wie Ahmyo oder Makyo, oder er verändert andere Worte wie z. B. Charisma in Kharisma. Es dient dazu, dass wir uns in besonderem Maß mit diesen aus dem Sumpf der Allgemeinheit herausgehobenen Worten angesprochen fühlen können. Sie sind exklusiv für uns gemacht.

Aber ganz besonders gelungen finde ich Keahak. Kein Mensch kommt drauf, was es wirklich bedeutet, außer wenn man (wie ich) sehr auf den Klang der Worte achtet. Ich liebe es, mit dem Ton der Worte zu spielen. Und gleich, als Adam vor fünf Jahren das erste Mal diesen Begriff brachte, wusste ich, es bedeutet: Wir sind die Key hacker, diejenigen, die den Schlüssel zur Schöpfung „hacken“.

Es haben so einige von uns bei Keahak mitgemacht und sind nach einem oder zwei Jahren wieder gegangen. Andere aber bleiben dabei. Es sind jene, die wirklich den Schlüssel knacken werden und soweit vorankommen, wie noch nie ein Mensch im Körper kam. Und auch die Wesen, die wir so gern Engel nennen, und die noch tiefer in der Illusion oder ihren Glaubenssätzen stecken, kamen niemals so weit, den Schlüssel zu knacken. Interessant, nicht?

Adamus ist dabei die treibende Kraft. Wir haben in Atlantis zusammen gearbeitet, in den Tempeln von TiEn, und wir sind jetzt und hier auch wieder zusammen. Und ich geh mit ihm so weit, wie ich überhaupt nur kommen kann. Er ist es, der mich vorantreiben kann wie kein anderer. Er kennt jede Regung meiner Seele, er kennt jeden Knopf, den er drücken kann, alles mit nicht nur meiner Erlaubnis, ich habe ihn beauftragt, es zu tun. Es ist mir ein Herzensbedürfnis, mit ihm so weit zu gehen, wie es überhaupt nur möglich ist, von daher meine Ode an Adamus. Ode? Das ist eine erhabene, meist reimlose lyrische Dichtung. Ich ehre ihn.

Danke, Adamus, mein bester Freund!