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Der Wille, etwas zu tun oder etwas haben zu wollen, ist sehr, sehr stark. Diese Kraft hat uns bisher durch jede Inkarnation begleitet. In der neuen Energie funktioniert das nicht mehr so gut, denn Wille lässt uns über jedes Ziel hinausschießen.

Ein Wunsch hingegen impliziert, dass es da etwas gibt, was wir nicht haben. Wir sehnen uns danach, wir verstärken es mit dem Willen: Ich will das aber …! Und je mehr wir wünschen und sehnen, desto weniger erreichen wir das Gewünschte. Warum? Alles, in das du so viel Gefühl hineingibst, wird von deinen schöpferischen Aspekten so verstanden, als wolltest du dich weiterhin sehnen, in alle Ewigkeit nur wünschen. Du investierst in deinen Wunsch, nicht in die Erfüllung desselben. Wenn du die gleichen Gefühle für das fertige Ergebnis aufbringst, manifestiert es sich wesentlich schneller.

Eine Wahl zu haben, bedeutet, zwischen zwei GLEICHWERTIGEN Komponenten zu entscheiden. Also: Fahre ich in diesem Jahr nach Griechenland oder nach Spanien? Gleichwertig. Wenn du jetzt nicht persönliche Präferenzen für eines der beiden Länder hast, ist eins so gut wie das andere … Dann hast du die Wahl. Schwieriger wird es, wenn du zwischen Leben und Tod wählen sollst. Klar, das kommt für den „normalen“ Menschen eigentlich kaum vor, macht aber für die Aufsteiger schon Sinn. Du musst dich ebenso für den Tod entscheiden können, um das Leben zu wählen. Das ist nur etwas für Meister. Aber das krasse Beispiel macht es am deutlichsten, es sind beide Seiten zu bejahen, wie immer in der Neuen Energie. Erst wenn KEINE Seite überwiegt, ist eine Wahl möglich. Wenn doch, ist Angst im Spiel, Angst vor dem Tod oder Angst vor anderen Nachteilen oder einfach ein starker Wunsch, der keinen Raum lässt, sich auch das Gegenteil anzusehen und ja dazu zu sagen.


8-8 Adamus – The Powerless Life Series, Walk On 8, April 2016