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Loslassen, das Thema hat mich gestern einfach nicht losgelassen, so dass ich tiefer eingestiegen bin. Was passiert, wenn wir eine Blockade haben? Wir wollen etwas loslassen (nach Hape Kerkeling also sein lassen), aber die Angst vor Wiederholung z. B. eines oder gar einer unaufhörlichen Reihe traumatischer Erlebnisse lässt das nicht zu. Immer, wenn wir einer Situation begegnen, die der ursprünglichen traumaauslösenden Begebenheit auch nur etwas ähnlich scheint, schüttelt sich etwas in uns, wird steif, und wir erstarren förmlich.

Ist man jetzt der Beobachter seiner Gedanken und Gefühle, kann man innehalten. Der Kopf kann abchecken, dass keine unmittelbare Gefahr besteht, so dass man es sich in der erstarrten Haltung gewissermaßen bequem machen kann.


Adamus – Awakening is Cruel, While Enlightenment brutal, Thorough and Unforgiving in Every Way

Ich habe so etwas erfahren, ich habe dann einfach meine Erstarrung beobachtet, mir angesehen, was es mit mir macht und hineingefühlt, so lange es ging und es dann, wie Hape sagt, einfach SEIN GELASSEN. Ich habe das Gefühl, die Angst und die Erstarrung einfach so sein gelassen, wie sie aufgetaucht waren, sie so akzeptiert und angenommen. Es ist nicht nötig, etwas damit zu machen, nicht nötig zu flüchten, sich abzulenken oder irgendeine Übung zu veranstalten. Einfach fühlen, be(ob)achten, wahrnehmen. Das reicht, um nach und nach das Trauma zu lösen. Die Energien tun das, was sie immer tun: weiterziehen.

Wollen wir uns das Dilemma nicht ansehen, bleibt das Trauma unter einer Angstdecke, Blockade genannt, stecken, bis wir mutig genug sind, uns dem zu stellen.

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