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Für die Familie zu sorgen, ist gut … wenn die Kinder klein sind. Sind sie erwachsen, setzen wir das gerne fort. Wir sorgen auch für die Eltern, für Geschwister, wir sorgen für Nachbarn oder die streunende Katze im Hinterhof. Aber ist das wirklich gut? Oder fühlen WIR UNS nur gut, wenn wir andere entmündigen, ihnen zeigen, wie hilfsbedürftig und schwach sie sind?

Tun wir ihnen wirklich einen Gefallen, indem wir ihnen ihre Verantwortung abnehmen, sie in ihrer Pseudo-Hilflosigkeit unterstützen, um uns selber gut zu fühlen?

Es ist klar, kleine Kinder benötigen diese Fürsorge. Es ist auch klar, dass ganz alte Menschen, die sich kaum mehr bewegen können oder Kranke unsere Fürsorge brauchen, ebenso Menschen in echten akuten Notfällen (nicht diese Spenderei, gedankenlos und im Vorübergehen). Aber allen (anderen) dürfen wir durchaus zutrauen, dass sie sich ihr Dasein so erschaffen haben, wie auch immer es gestaltet ist. Und sie wollen genau da sein, wo sie sind. Sie dort herausholen zu wollen, wird meist nicht dankbar angenommen, sondern oft sogar boykottiert, wenn auch unbewusst. Denn der Schöpfer in ihnen weiß genau, warum er sich diese Situation erschaffen hat. Wer bist du, dass du zu wissen glaubst, was der andere wirklich braucht? Er ist ein ebensolcher Schöpfer wie du. Mach ihn nicht kleiner, um dich größer zu fühlen!

Alles in der Schöpfung ist genau so, wie es sein will. Kümmere dich um dich selber, damit hilfst du mehr Menschen, als du dir überhaupt vorstellen kannst. Gib deinem Nächsten seine eigene Verantwortung zurück.


Adamus – FOCUS ON YOUR (PERCEPTION OF THE) WORLD & STOP TRYING TO CHANGE THE WORLD (COMPLETE)