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Zuerst bist du „zu jung“ (Kindheit),
dann bist du „jung“ (18 bis 30),
danach „nicht mehr ganz jung“ (31 bis 40).
Später wirst du „etwas älter“ (41 bis 55)
und schon bald bist du „zu alt“ (56 bis 65),
was dann in „älter“ (66 bis 75)
bis „viel älter“ (76 bis 86) übergeht,
um dann wirklich „alt“ (87 bis 100)
bis „sehr alt“ (ab 100) zu werden.

Du siehst also, keine Phase deines hoffentlich langen Lebens dauert an. Du kannst dein „jung“ nicht festhalten, ja, es nicht einmal wollen, denn solange du das eine festhältst, lebst du das Hier und Jetzt nicht. Du versäumst die nächste Phase deines Lebens, während du dein Jungsein zwar optisch etwas hinschminken, aber das Werden und Vergehen deines Körpers nicht aufhalten kannst.

Es ist müßig, viel zu arbeiten, um viel Geld in die Kosmetikindustrie zu stecken, die uns einreden will, wir könnten jung bleiben, wenn wir nur so aussähen… Jungsein ist etwas, das aus deinem Herzen kommt, deine Einstellung dem Leben gegenüber, deine Neugier, deine Passion, dein Gefühl, etwas Kreatives zu schaffen, voll und ganz da zu sein, sich öffnen für Neues, für andere Menschen, für die Liebe, den Sex, die Erforschung deines Bewusstseins oder was auch immer du wissen willst, wofür du dich interessieren kannst. Die Welt ist so voller Wunder und der normale Mensch ackert in seiner Mühle und kommt zu nichts, klappt innerlich zu, wird müde – und alt. Schade …


Drink deeply of Life – Merabh with Adamus St. Germain