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Vor einiger Zeit wurde ich eines Morgens wach, und mein Kopf fühlte sich an, als wäre er zu Brei zerstampft. Ich bin in der Schulterpartie ohnehin sehr verspannt, was auf die einfließenden und durch mich durch fließenden Energien zurückzuführen ist, die ich, der Mensch, nicht steuern kann. Von daher verspannt sich die Muskulatur – oft unbemerkt im Schlaf. An diesem Morgen wollte ich meinen Kopf einfach ein kleines bisschen bequemer hinlegen, ich hob ihn an und war erstaunt, weil ich ein Bild aufblitzen sah. Es wirkte wie ein Menschengesicht, aber oben und unten weiß.

Ich lag immer noch nicht richtig, hob wieder den Kopf, und wieder sah ich ein Bild aufblitzen, diesmal deutlicher. Über mich beugten sich mehrere Personen. Sie hatten weiße Hauben auf dem Kopf und trugen einen Mundschutz. Was war das? Ich schlief defintitiv nicht mehr, es sah aber aus wie ein Traumbild.

Noch einmal hob ich den Kopf. Diesmal blitzte es wieder auf, ein einzelner Mann beugte sich über mich, wieder Mundschutz und Haube auf dem Kopf. Ich fühlte mich einfach zu schlecht, als dass ich das Spielchen weitergeführt hätte. Später stand ich auf, um mir einen starken Kaffee zu brauen, vielleicht hilft das ja. (Nein, tut es nicht.) Ich sprach mit Adamus, der meinte, ich wäre operiert worden. Ein anderer Freund sagte mir, dass mein Gehirn neu justiert worden wäre. Wenn sich der Körper aufgrund des sich verändernden Bewusstseins mit verändert, dann muss es der Verstand auch.


Merabh into TimeSpace and Timelessness – with Adamus St. Germain

Und gestern ging ich mal tief in mich hinein und forschte nach meinem Denken. Wie denke ich, wie fühle ich, wenn ich z. B. hier etwas schreibe. Ist das noch das alte Denken wie früher? Kalt, logisch, rational, gefühllos, sachlich, strukturiert … Oder fühle ich jetzt nur noch, lasse es fließen, warte auf Impulse und bringe dann zum Ausdruck, was meine Seele will?

Nein, ich denke immer noch selber. Meine Seele will nichts, sie lässt mich machen, ist vollkommene Akzeptanz, was immer ich für’n Mist anstellen will. Aber wenn ich „überlege“, was ich heute im Blog diskutieren will, was passiert da?

Ich habe gemerkt – und das ist ein sehr, sehr seltsames Gefühl – dass ich dabei in mich gehe, tief in mich hinein. Ich sage immer noch Denken dazu, weil es nicht ohne Mitarbeit des Verstandes geschieht. Ich gehe tief hinein (und es kommt über den Verstand heraus) und stelle fest, es fühlt sich an wie ALLES, alle Teile meiner Persönlichkeit „denken“ mit. Es ist eine Zusammenarbeit da. Kein Aspekt macht mehr sein eigenes Ding. Sie haben ihre Aufmerksamkeit alle auf das gleiche ausgerichtet (ist das auf das Justieren zurückzuführen?), sie dienen mir, aber nicht jeder für sich irgendetwas anderes, sondern alle gemeinsam, vereint, auch vereint mit meinem ICH BIN. Wir sind eins, ein Bewusstseinskörper, der das hervorbringt, was die Finger in die Tastatur hauen.

Ich denke – und das ist nicht mehr das Alte, ist nicht Fühlen, sondern alles zusammen. Wahrnehmung mit dem Bewusstseinskörper eben. Von daher dauert „Denken heute“ etwas länger als früher, weil alles mit hineinspielt, Herzenergie, Weisheit, Wissen, Logik, verbaler Ausdruck, Gefühl … einfach alles, was ICH BIN.