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Mit großem Vergnügen stelle ich fest: Ich funktioniere nicht mehr. Mir macht es gar nichts aus, z. B. den gemailten Weihnachtswünschen meines Vermieters nicht zu antworten, mich nicht für Geschenke zu bedanken, wenn ich keine Lust dazu habe, den Gehweg nicht mehr mehr zu fegen, außer wenn ich mich nicht beherrschen kann und es aus Freude an der Bewegung mache. Ich lache, wenn ich mir im Spiegel begegne, und wenn niemand in der Nähe ist, ohne mir verrückt vorzukommen … kurz: All die kleinen Kleinigkeiten, wie „das tut man doch so“, oder „das kann man doch nicht machen“, ziehen nicht mehr. Ich hab nicht mal ein „schlechtes Gewissen“, es tangiert mich einfach nicht mehr.

Dafür zieht Freude in mein Leben ein. Ich fühle mich satt und zufrieden, lache viel, auch wenn es keinen Grund gibt, und freue mich an meinem Lachen. Mir kommen Tränen der Rührung, wenn ich eine schöne Stimme singen höre, wenn ein Rhythmus mich packt, wenn es einfach so in mir schwingt.

Das Leben IST schön! Komisch, ich kann mich kaum mehr erinnern, dass ich es früher immer für schwer gehalten habe. Ich glaube, das liegt daran, dass ich all den energetischen Ballast abgeworfen habe. „Schwer“ verspricht keine tiefen Gefühle mehr wie damals. Ich kann das Schöne und Leichte fühlen – und es geht tiefer rein als alles Bisherige.

Irgendetwas hat sich definitiv verändert. Ich lasse die Seele machen, ich hab die Verantwortung und die Kontrolle abgegeben. Jetzt darf meine Welt sich endlich verändern.

Ich wünsche einem jeden Menschen dieses Gefühl! Frohe Weihnachten!

Ist es nicht genau das, was Jesus versprach? Diese frohe Botschaft …?


Hallelujah – Destiny Jenkins & Kyle Olthoff