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Ein Beitrag von Stefanie Spachtholz

Normalerweise befinden wir Menschen uns in Geiselhaft der Emotionen. Nicht Mensch bestimmt, sondern seine gegenwärtige emotionale Verfassung. Emotionen sind ein vom Verstand erschaffener künstlicher Gefühlsersatz.

Wenn du dagegen ankämpfst, d. h. Widerstände aufbaust, wird immerzu die jeweilige Emotion gewinnen. Das einzige, was dich aus dieser Geiselhaft befreit, ist zunächst die Akzeptanz und Bewusstwerdung dieses Spieles. Dich selbst zu fühlen – zu kennen – gibt dir die Möglichkeit, darüber hinaus zu gehen und ein von dir bestimmtes, ein selbstbestimmtes, Spiel zu spielen: freudvoll, befreit, wie immer du es zu gestalten wünschst. Das Leben ist ein Spiel, wir spielen nur, ein Mensch mit all seinen Beschränkungen zu sein, und gerade, wenn Emotionen mitspielen, neigen wir dazu, es allzu ernst zu nehmen, es persönlich zu nehmen, dabei hat ein jeder die Wahl, die freie Wahl, der Sicht der Dinge. Was eben war, kannst du jetzt wieder ganz anders betrachten, vielleicht auch völlig wertfrei und ganz bewusst mit der jeweiligen Situation spielen, in deinen Rollen variieren und alles spielerisch betrachten, ganz so, wie es dich freut. Sei die Hauptperson in deinem Spiel und koste, wenn du willst, den „Starrummel“ aus, vielleicht überziehe deine „Starallüren“ ein bisschen, oder lege dir gänzlich neue zu.

Und solltest du morgen früh übellaunig aus dem Bett steigen, entscheide, ob du bereit bist, dieser Laune die Führung zu überlassen. Ah … es gibt einen guten Grund für diese Laune? Ja, mit ziemlicher Sicherheit. Der Verstand wird uns in bestimmt 99 Prozent aller Fälle einen plausiblen Grund dafür liefern. Das ist sein Job, und es liegt an dir, ob du dich dem fügst, oder dich darüber hinaus bewegst und dich für eine andere Laune entscheidest..


Merabh for Creating Your Reality – with Adamus St. Germain
Text auf Deutsch hier: Walk On Serie, Seite 298, allerletzter Absatz unten: „Realität. Was ist es? Was ist es? Nun, es ist eure Präsenz…“