Schlagwörter

, , ,

Reicht es dir auch schon lange? Man kommt auf diesem seltsamen Weg, diesem beschwerlichen, drückenden, oft unbefriedigenden Weg nur langsam voran, selbst wenn man rennt, wenn man um sein Leben rennt. Wir alle beeilen uns, so schnell es überhaupt nur geht, aber es geht zu langsam für den Menschen. Er sitzt oft im wirtschaftlichen Elend, dreht jeden Cent zweimal um, bevor er ihn ausgibt, leidet unter Knochen- und Muskelschmerzen, weil die Energien so stark sind, ist einsam, und nichts geschieht. Kein Ende in Sicht, alles grau in grau. Wie soll man das durchhalten? Bis wann? Wo ist das Ende? Und dann versinkt man in Depressionen oder schreit laut auf.

Hilft alles nichts.

Du hast dich für diesen Weg entschieden, weil das Alte noch viel schlimmer auszuhalten war. Du hast dich in bestimmte Situationen gebracht, weil du weißt, du kannst sie bewältigen. (Dein) Gott hat dir nicht mehr aufgeladen, als du tragen kannst.

Das zu wissen, hilft bloß nicht. Depressionen gar sind tödlich in diesem Stadium deines Aufstiegsweges, denn mit DER Energie kannst du gar nicht aufsteigen. Und wenn du das nicht schaffst, kannst du auch nicht mehr weiterleben.

Aber wie kommt man da raus, wenn einem schon lange alles egal ist? Wo musst du hin?


Adamus – REALITY, REALITY CREATION (MERABH), KYPER & THE ACT OF CONSCIOUSNESS (Complete, July 2016)
Text auf Deutsch hier: WALK ON Serie, Seite 281 vorletzter Absatz unten: „Unsere eigene Realität zu erschaffen, ist moderne Hexerei…“

Was bedeutet „egal“ denn eigentlich? Wenn dir etwas tatsächlich egal ist, denkst du nicht dran, es verschwindet aus deinem Fokus. Wenn du aber das Wort „egal“ wie ein Schwert schwingst, wie eine Waffe benutzt, dann ist es dir nicht halb so egal, wie du es gern hättest.

Es geht also darum, das Unerträgliche nicht mehr zu sehen, verschwinden zu lassen. Wenn dir Mensch das nicht gelingen will, dann bitte deine Seele um Hilfe. Sie ist es doch, die am meisten Interesse daran hat, hier über diese Erde zu wandeln. Sie ist geradezu wild drauf, also soll sie auch etwas dafür tun. Wir bekommen doch immer wieder gesagt, dass der Mensch die Erleuchtung nicht „machen“ kann. Also sollen doch die anderen Teile deines Selbst das erledigen. Sie wollen auch, aber können nicht, weil du gerade dabei bist, dich selber zu bedauern ob deines Zustandes. Es sind Emotionen, die dich durchrütteln. Dein Verstand sagt dir, es sollte doch anders sein. Es ist einfach ein Sturm, der über deinen Kopf hinwegbraust, ein Gedankensturm.

Meine Erfahrung damit ist, diese Gedanken bewusst zum Schweigen zu bringen, indem ich sie umlenke auf etwas Kreatives. Ich habe mir immer das Gartenhäuschen entworfen, das ich mal bauen will. Der Entwurf verändert sich glücklicherweise ständig, so dass ich mich recht intensiv damit beschäftigen kann, es immer wieder neu zu bauen. Kreatives befriedigt sehr, selbst wenn man gerade im emotionalen Sturm steht. Und wenn man dann um Hilfe gebeten hat… vielleicht bekommst du von deiner schöpferischen Seele auch noch einen großen Wunsch erfüllt, nur damit du weitergehst… (die manipuliert auch!!!) Loslassen, alles loslassen und um Hilfe schreien, das ist mein Rat. Bei mir hat es geklappt. Ich war auch in Depressionen versunken, weil die Situation einfach nicht mehr auszuhalten war. Ich habe spüren können, wie Stück um Stück die Energien sich lichteten, es leichter wurde, die Depression verschwand, bis ein Aspekt mir mitteilte: „Man merkt es gar nicht mehr.“ Gemeint war meine Lage, ich hatte nicht mehr darauf reagiert. Sie war mir buchstäblich egal.

Serapis sagte mal: „Wenn das, was du willst, noch nicht klappt, nicht da ist … tue so als ob.“

Tue so, als wärst du reich, schön, beliebt, begehrt, erleuchtet … was auch immer du dir wünschst. Tue so, als ob… Das zeigt deinen Aspekten, wohin du gehen willst, wie du es haben willst. Sie werden dir erschaffen, was dich freut, WENN ES DICH ERFREUT! Also freue dich über das, was noch nicht da ist, als wäre es schon da. Liebe dich selbst!

Bist du wütend, sauer, ungeduldig … dann erschaffen sie dir genau das, weil sie meinen, wenn du deine Gefühle da hineinsteckst, muss es etwas sein, was du erleben willst. Und dann bekommst du das auch. Es liegt bei dir, so oder so.