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Gestern habe ich die Batterie meines Festnetz-Funktelefons auf einen Schlag total entleert, als ich neben dem neuen iPhone telefonieren wollte. Das war Anlass, mal drüber nachzudenken, was diese Smartphones eigentlich mit uns machen.

Ich denke da zurück an atlantische Zeiten, als die Sklaven metallene Stirnbänder trugen, die es ihren Herren erlaubten, telepathisch mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Das Metall verstärkte die Gedankenfrequenz, so dass der Herr immer wusste, wo sein Sklave war und ihn zurückholen konnte, falls der fliehen wollte. Dem Sklaven war es untersagt, das Stirnband abzunehmen. Er versuchte es auch gar nicht, und wenn er es mal probeweise tat, hörte er die Stimmen im Kopf fast gar nicht mehr. Also setzte er das Band wieder auf, denn das versprach ihm Sicherheit. Er war gut versorgt, wenn er gehorsam war. Er wurde auch gut behandelt, ähnlich wie heute die Angestellten. Klar, es gab auch weniger nette Chefs … äh.. Herren, aber im Allgemeinen führten die Sklaven ein gesichertes Leben. Sie hatten Wohnung, Arbeit, soziale Kontakte, gewisse Freiheiten … so wie du, wenn du täglich deinem Job nachgehst.


Merabh for Freedom – Adamus St. Germain
Text auf Deutsch hier: Freedom Serie, Seite 264 obere Mitte, „Während wir zum Ende der Freiheits-Serie kommen…“
Vielen Dank für deinen Ausgleich

Und heute? Ich sehe mich um. Fast jeder läuft mit diesem Smartphone herum, ist verbunden mit der Stimme seines Herrn, der befiehlt: „Tue dies, tue das.“ Es ist vielleicht nicht so offensichtlich, aber wir folgen dem, was alle anderen auch tun, wir fühlen uns sicher in dem, was alle tun. Solange wir einen Job haben, eine Mietwohnung, einmal im Jahr für zwei/drei Wochen in Urlaub fahren dürfen, Ballermann oder Ähnliches mit dem Partner oder Freunden, dann fühlen wir uns nicht wie Sklaven. Wir denken, wir seien frei, könnten tun, was wir wollten. Aber stimmt das auch?

Kannst du mal eben in die Karibik gehen, weil da das Wetter wärmer ist? Kannst du morgens bis um halb elf schlafen? Kannst du ohne Job leben, ohne Auto, ohne Freunde, und vor allem: ohne die Anbindung ans Internet, z. B. über das Smartphone? Wie frei bist du wirklich?

Gehören dir deine Gedanken? Oder sind sie nur geborgt aus dem Massenbewusstsein, das dir suggeriert: kaufe, verbrauche, nimm mich, zahle mit Karte, kost‘ ja nix (extra)?

Wenn du dich mal für ein paar Jahre losgelöst hast von all dem, von den Medien, dem Internet, dem Auto, von Familie und Freunden, wenn du mit dir allein glücklich sein kannst, wenn alle scheinbaren Bedürfnisse, die der moderne Mensch zu haben glaubt, dir nicht mehr wichtig sind, dann kommst du der Freiheit ein gutes Stück näher. Auf all das freiwillig zu verzichten, kommt dir vielleicht vor wie Sterben. Und das ist es auch. Es stirbt dein Ego, der Teil in dir, der dir eine falsche Identität vorgaukelt und dich begrenzt hält. Ohne all das bist du mehr, nicht weniger und schon gar nicht tot.

Es ist eine Entscheidung, die man treffen muss, die Katze im Sack gewissermaßen, denn wir wissen vorher nicht, wie voll die Tüte sein wird, wenn wir die Katze gekauft haben werden. Aber ohoooo!!!

Siehe auch Bewusstsein und wahre Freiheit ..

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