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Woher weißt du, dass du etwas weißt?

Üblicherweise ziehen wir Beweise heran, die das bestätigen, was wir zu wissen glauben. Beispielsweise hat dieser oder jener Wissenschaftler eine Abhandlung über das Thema geschrieben, oder ein anderer Mensch hat bereits das Gleiche erlebt und weiß es deshalb, kann dies auch bestätigen…

Aber sind das wirklich Beweise? Andere Menschen haben Gegenteiliges erlebt. Andere Wissenschaftler zu anderen Zeiten schreiben etwas ganz anderes über dieselbe Angelegenheit. Und immer geht es um etwas Materielles, etwas aus dieser Erfahrungsebene, die wir „Menschsein auf der Erde“ nennen.

Wie verhält es sich dann aber mit Wissen, das nicht beweisbar ist? Ist es deshalb nicht wahr? Spinnen wir, wenn wir etwas zu wissen glauben, das vorher nicht zu beweisen ist, sich hinterher aber möglicherweise als erlebbare Tatsache herausstellt? Ich denke da an so etwas wie das unvermittelte Wissen, dass die Schwiegermutter gleich vor der Tür stehen wird, oder an Erinnerungen an ein vergangenes Leben, von dem man Einzelheiten erzählen kann, die irgendwann ein anderer Mensche, den man gar nicht kennt, belegen kann, weil er über Unterlagen verfügt, die diese Einzelheiten ebenfalls genau so beschreiben. Wie kann einer das wissen, wenn er keine Kenntnis davon haben kann?

Woher weiß er, dass er weiß?


7-5 – Adamus – NO MORE FIGHTING WITH YOURSELF – Kharisma 5, Dec. 31, 2014
Text auf Deutsch hier: Kharisma Serie, Seite 113 oben, „Kein Kämpfen mehr mit euch selbst. In dieses neue Jahr hineingehend …“
Vielen Dank für deinen Ausgleich


Wenn man bedenkt, dass der Mensch nur fünf körperliche Sinne besitzt (Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten), dann ist das eigentlich nur ein sehr eingeschränktes Wahrnehmungsfeld. Es erklärt nicht, wie es möglich ist, dass sich jemand an so genannte vergangene Lebzeiten „erinnern“ kann. Es muss also mehr Sinne geben, als die fünf, die über den Körper „Realität aufnehmen“.

Wir erinnern uns: Bewusstsein ist Realität in der Wahrnehmung.

Träumen wir z. B., dann ist das auch Realität, WEIL wir, die wir Bewusstsein sind, es wahrnehmen können.

Die Traumebene ist eine Dimension, ebenso wie die materielle Welt eine ist. Es gibt mehr als zweihunderttausend Dimensionen, also Ebenen, die der Wahrnehmung zugänglich sind. Da wir sie wahrnehmen (wenn diese Wahrnehmung auch nicht über eine der fünf körperlichen Sinne abläuft), kann man sie als Sinn bezeichnen.

Wir, die wir Bewusstsein sind, nehmen also Geschehen wahr, das nicht von dieser Ebene ist und nicht mit Methoden dieser Ebene erfasst, gemessen und beziffert werden kann. Dennoch nehmen wir wahr – ohne Beweise, die sowieso nur von dieser einen Ebene stammen und deshalb auch nur innerhalb dieser gelten können.

Woher wissen wir also, dass wir etwas wissen?

Es teilt sich einem als ein bestimmtes, absolut sicheres Gefühl mit, ein Gefühl, das wir nur zu gern unterdrücken, nicht wahrnehmen wollen, ausblenden, weil wir der Hypnose unterliegen, dass etwas nur gelten darf, wenn es von dieser Ebene stammt und beweisbar ist. Falsch. Die Wahrheit kümmert sich nicht darum, ob du sie beweisen kannst. Die Wahrheit IST. Und das weißt du genau …