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Die Welt ist verrückt geworden. Da sitzen die einen im Fernsehen und erklären dreckig grinsend, dass wir uns jetzt weltweit in einem Krieg befinden, der Krieg heißt „Reich gegen Arm“. Und die Reichen werden gewinnen, teilt dieser Grinsende mit.

Gut. Stimmt. Die wenigen Reichen werden immer reicher, weil die vielen Armen für sie das Geld verdienen. Und die merken es gar nicht, weil sie nicht verstehen, wie das Spiel funktioniert.

Aber wie kommt man heraus aus diesem dreckigen Spiel. Dagegen ankämpfen hat noch nie geholfen. Man bestätigt das Bestehende ja dadurch nur. Wenn ich kämpfe, bin ich Beteiligter im Krieg, ich stehe auf einer Seite und komme nicht auf die andere hinüber. Wie also steige ich aus?

Ich gehe darüber hinaus.


Beyond the Lie of Darkness – with Adamus St. Germain
Text auf Deutsch hier: Walk On Serie, Seite 253 unten, „Es gibt nichts Böses. Es gibt keine Macht. Und nebenbei …“
Vielen Dank für deinen Ausgleich

Stell dir vor, da kämpft einer im Sandkasten mit zehn anderen. Eine wilde Toberei findet statt. Der Reiche ist nicht zu überwinden, die Armen müssen, um zu überleben, weiter funktionieren. Was aber, wenn du einfach den Schritt hinaus tust, raus aus dem Sandkasten. Du wirst feststellen, dass der Kasten am Strand steht, an einem weiten, unendlich weiten herrlichen Sandstrand, unendlich viele Kilometer in Breite und Länge, gefüllt mit weißem feinkörnigen Sand. Du bist nahezu allein (denn alle anderen sind ja in den Kampf verwickelt). Warum hat keiner von ihnen dieses Naturwunder gesehen? Na, sie sind alle mit Kämpfen beschäftigt. Nur wer aussteigt, wer sich weder auf die eine noch die andere Seite ziehen oder schieben lässt, kann überhaupt sehen, was sonst noch da ist.

Und dann blickst du zurück und siehst sie schwitzen und schimpfen, und wie sie geknechtet sind von dem fetten Grinsenden. Und du grinst jetzt auch und gehst langsam am Wasser dahin und genießt die Ruhe, und ab und zu kühlst du dich ein wenig in den Wellen ab. Das Leben ist so schön …