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Discovery Serie, Shoud 11

Adamus: Ich frage mich oft, ob diese Selbstgefälligkeit, diese Mittelmäßigkeit in euch schlimmer ist als überhaupt kein Bewusstsein. Ich frage mich manchmal, ob es nicht besser ist, bewusst im Schlafzustand zu verbleiben, bis man tatsächlich wirklich bereit ist zu erwachen, denn welche Schritte in die Erleuchtung könnten schlimmer sein, als die kleinen. Diese kleinen Schritte sind diejenigen, die wehtun, die schmerzhaft sind, die all diese Emotionen und Gefühle und die Verwirrung hervorbringen. Dieses Mittelmaß, dieses sich mit weniger abfinden, als mit der vollkommenen Freiheit und Erleuchtung ist es, was diese Reise so schwierig macht.

Keiner von euch muss das aushalten. Niemand kontrolliert euch. Und wenn ihr glaubt, das wäre so, betrachtet einmal eure Perspektive. Niemand hält euch von der Erleuchtung ab. Niemand hält euch zurück. Noch nicht einmal das Massenbewusstsein, ganz und gar nicht. Es ist die Selbstgefälligkeit. Es ist die Bereitschaft, einfach so dahin zu trotten. Meine lieben Freunde, es tut weh. Es ist schmerzhaft. Es ist schmerzhaft für mich, das zu beobachten. Es ist schmerzhaft für mich, jeden Monat mit neuen Gags aufwarten zu müssen, um zu versuchen, euch abzulenken, um zu versuchen, etwas in Gang zu bringen. Kaiko ist eine Leidenschaft, die nichts anderes verlangt als ihre eigene Erfüllung. Ich bitte euch, einen guten, tiefen Atemzug zu nehmen und da hinein zu fühlen. Lasst sie hervorkommen. (Pause)


Merabh for Kaiko – Adamus St. Germain
Text auf Deutsch hier: Discovery Serie, Seite 271, „Mehmt einen guten, tiefen Atemzug und lasst uns die Lichter im Raum …“
Vielen Dank für deinen Ausgleich

Nun, das war ziemlich kläglich. (Einige kichern) Lasst es uns nochmal versuchen. Kaiko oder Kaiho bedeutet tiefe Sehnsucht, tiefes Sehnen, tiefes Sehnen der Seele, eine Sehnsucht, die so tief ist und so stark. Es ist ein Wunsch und eine Leidenschaft. Es ist nicht die Gier der menschlichen Natur. Es ist nicht, einfach ein besseres Leben zu wollen. Es ist, diese Freiheit zu wollen oder überhaupt nicht zu leben, nicht zu leben.

Und wie viele von euch waren so mutig und so couragiert zu sagen: „Es ist mir egal, ob ich noch einen einzigen Augenblick länger lebe, wenn das nicht in Freiheit geschieht. Es ist mir egal, ob ich sterbe.“

Und das solltet ihr nicht. Ihr solltet es nicht. Die Freiheit sollte wichtiger sein als all diese Regeln und Bestimmungen und die Selbstgefälligkeit und das Denken und dieses „was wäre wenn.“ „Ich würde in diesem Augenblick lieber sterben, als einen weiteren Augenblick in Begrenzung zu leben.“ So sollte es sein, aber keiner von euch, den ich sehen kann, ist bereits dort. Ihr denkt darüber nach. Ihr denkt, ihr habt eine Entscheidung und eine Wahl über Erleuchtung und Freiheit getroffen, und meine lieben Freunde, das ist so dünn. Es ist ohne jede Leidenschaft. Es ist so sehr in den Gedanken drin und im Denken, im Grübeln und im Trott, im Kompromisse eingehen, in der Selbstgefälligkeit.

Es ist viel einfacher für mich, über die Taten von Menschen hinwegzusehen, die nicht erwacht sind, die noch nicht einmal eine Ahnung von Spirit und von Freiheit haben, viel leichter für mich, über ihr Ungleichgewicht, ihre Schwäche hinwegzusehen, als in die Augen von jemandem zu blicken, der es besser weiß, von welchen, die seit Jahren und Jahren in diesen Kursen sitzen, die sich selbst als Lehrer bezeichnen, die denken, sie wären spirituell, aber dennoch, wo ist das Kaiko? Wo ist das tiefe, brüllende Feuer aus dem Inneren, dort, wo nichts anderes mehr wichtig ist, nichts? Und erst, wenn ihr dahin kommt, werdet ihr Erleuchtung und Freiheit begreifen.