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Wenn ein Seelenwesen sich für die nächste Inkarnation bereit macht und beispielsweise recht herausfordernde Erfahrungen darin einbaut, dann nicht, weil es diese wirklich so erleben will, nicht, weil es in der Vergangenheit etwas Böses getan hatte, was bestraft werden soll oder ausgeglichen im Sinne von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sondern weil es in vergangenen Inkarnationen aufgrund falscher oder ungünstiger Prämissen Erfahrungen machen musste, die das Selbstwertgefühl tiefer und tiefer absacken ließ (diese Spirale funktioniert allerdings in beide Richtungen), so dass irgendwann ein Punkt kommt, an dem diese ganze lange Entwicklung in einer weiteren Inkarnation deutlich als Missbrauchserlebnis ausgedrückt werden muss. Es macht sichtbar, dass und wie sehr das Wesen sich selber in vorangegangenen Lebzeiten missbraucht hatte.

Ausgedrückt! Es muss ausgedrückt werden, um es überhaupt erkennen zu können.

Doch auch, wenn der Mensch unter diesem Ausdruck leidet, erkennt er üblicherweise keineswegs irgendetwas. Meinst zeigen wir doch mit dem Finger auf einen anderen und sagen: Er ist schuld, er hat es getan! Wir spielen das Opfer. Diese Opferenergie ist sehr klebrig – und die Menschen lieben sie!

Tatsächlich ist niemals ein anderer schuld an irgendetwas. Alles, was einem widerfährt, ist selbstgemacht durch das, was man über eine Sache oder ein Erlebnis denkt oder empfindet (fühlt), wobei das Empfinden deutlich mehr Schöpfungskraft beinhaltet als das Denken allein. Doch durch Denken gelangt man unter Umständen auch zum Fühlen. Und was du fühlst, wird ausgedrückt werden in der einen oder anderen Art.

Um überhaupt aus dem Karma-Prinzip aussteigen zu können, musst du erst einmal dahinterkommen, wie es wirkt. Und – Voraussetzung: Du musst begreifen, dass du selber für jedes Detail in deinem Leben verantwortlich bist. Niemand, auch nicht jener, den du als Erfüllungsgehilfen heranziehst, kann etwas ohne dein Wollen oder deine Wahl in deinem Leben bewirken. Es bist immer du, der dein Erleben gestaltet, auch wenn es so aussieht, als seist du das Opfer anderer Menschen oder Umstände. Es ist deine Projektion aus deinem eigenen Inneren heraus, was du dann als scheinbar eigenständiges Geschehen im Außen wahrnimmst.

Also: Auch wenn das Karma-Prinzip abgeschafft wurde … Es gibt es erst dann nicht mehr, wenn du dahintergekommen sein wirst, wie es wirkt, denn nur dann kannst du wählen, hier und jetzt so zu leben, dass du dein Selbstwertgefühl steigern statt senken kannst. Begreife, du bist kein Opfer, warst keines, wirst nie eines sein! Außer du willst genau das erleben. Aber warum? Es wäre die Abwärtsspirale …

Noch einmal: Es wird für dich nur dann aufhören zu wirken, wenn du dieses Wissen im Gefühl verankern kannst, also nicht nur im Verstand erkennen, sondern die Wahrheit fühlen! Du kannst allerdings deinen Verstand nutzen, um dein Leben so zu verändern, dass du dir das erschaffst, was du haben willst. Dann wirst du das Prinzip auch ins Gefühl sickern lassen können. Es lohnt sich im Hinblick auf weitere Inkarnationen durchaus, sich länger und tiefer damit zu beschäftigen!

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