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Es ist schon seltsam, da schreien, toben, jammern, zanken, zetern und heulen die Menschen über ihr vermeintliches Unglück oder Elend, aber eigentlich lieben sie genau das.

Wenn du z. B. streitest, über deinen Chef lamentierst oder über deine Schwiegermutter empört bist… hast du schon mal dein Augenmerk drauf gerichtet, wie du dich dabei untergründig fühlst? Macht es Spaß? Liebst du deine Empörung? Genießt du es, im Mittelpunkt zu stehen, wenn du deinen Ärger loslässt? Wenn du den vordergründigen Auslöser mal beiseite lässt und genau hinfühlst, wirst du feststellen können, dass es da einen Teil in dir gibt, der es mag, wenn es dir schlechtgeht, der es mag, wenn du zetern oder dich selber bedauern oder im Selbstmitleid baden kannst. Es muss so sein, sonst würdest du es nicht tun!

Wenn es dir unangenehm wäre, wenn es wie Strom durch deinen Körper fließen oder dir die Sehnen zerschneiden würde, dann würdest du es nicht tun, wetten? Bist du ehrlich mit dir, dann findest du die heimliche Freude daran, es dir schlechtgehen zu lassen. Und es wird sich sofort ändern, wenn du etwas Besseres zu tun weißt oder das miese Spielchen durchschaust und aufzugeben beschließt.

Solange du es aber liebst, wird es bei dir bleiben. Energien sind so, sie dienen dir, wozu auch immer du sie benutzen willst.


The Reality of Perception – Highlights from Shoud 11, Walk On Series, with Adamus St. Germain