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Jemand erzählte mir mal, dass er immer wieder mal – bildlich gesprochen – einen seiner Aspekte in den Arm nimmt, um sich zu lieben, also die Liebe, die er hat, auch zu fühlen…

Er fühlt es nicht, projiziert es dann aber nach außen (auf den Aspekt vor seinem inneren Auge oder auch auf einen anderen Menschen) und versucht dann, mit dem Gefühl in Kontakt zu kommen, indem er der Projektionsfläche nahe kommt.

Das ist ungefähr so, als wenn einer sein Geld zum Fenster raus wirft, dann runterrennt, es aufsammelt, um sich dann (erst) reich zu fühlen.

Liebe ist. Man muss sich nur erlauben, sie auch zu fühlen. Wenn man sie nicht im Herzen fühlen kann, dann kann man sie nur schwer von einem anderen bekommen. Es geht darum, im Alltag Raum zu schaffen, um sich immer wieder Gutes zu tun, sich liebevoll zu behandeln, mit Wohlwollen von sich selber zu denken, sich selber gut zureden, wie zu einem kleinen Kind… es trifft das Innere Kind, das gibt einem allmählich mehr und mehr ein Gefühl von Liebe.


CHRIS BOTTI IN BOSTON | Shape of My Heart Sting & J. Groban