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Gestern hatte ich einen ziemlich üblen Tag erwischt. Die Energien wirbelten durcheinander, ich fühlte mich nicht wohl, und logisch, sofort begann das Zweifeln des Verstandes. Ich fühlte mich verlassen von Gott und der Welt, verloren, plötzlich war ich wieder ein Opfer und misstraute meiner eigenen Wahrnehmung. Was tun?

Ich zog mich also in mich selbst zurück und war mir gar nicht sicher, was zu tun wäre. Das mit dem bewussten Atem ist zwar ganz schön… aber…. Ich erinnerte mich an etwas: Das, was ich gerade fühle, kommt gar nicht von mir. Ich fühle irgendetwas, mein Verstand versucht, eine Erklärung dafür zu finden, denn darauf ist er programmiert. Er ERFINDET also mögliche Szenarien, die er aus der Vergangenheit kennt und sucht nach einer Lösung. Ich weiß aber, ich bin der Meister! Und das bedeutet dann auch, mir darüber klar zu sein, dass Energien in der Welt herumwirbeln, die mich etwas aus der Balance gebracht haben. Das hat nichts mit mir zu tun, das liegt nicht in mir, und deshalb muss ich auch nichts dagegen tun. Dass ich nicht balanciert bin, ist okay. So etwas kann schon mal passieren.

Schlagartig ging es mir besser.

Als ich weiter drüber nachdachte, kam ich dahinter: Das, worauf ich meinen Fokus richte, passiert AUGENBLICKLICH! Ich war meinem Verstand gefolgt, der auf der alten Schiene lief. Das ist eine Spirale abwärts. Je mehr ich dem folgte, desto unausgeglichener fühlte ich mich. In dem Augenblick, in dem ich entschied, ich bin es, der sein Leben gestaltet, da war der ganze Mist weg.

Ich muss sagen, so klar und deutlich habe ich das noch nie wahrgenommen. Es stößt eine völlig neue Tür auf, die mein ganzes Leben ändert. Die Kunst ist dabei, den Verstand zurückzunehmen, denn der folgt einer linearen Logik und kann nicht „out of the box“.


3 Year Old Drum Prodigy Leads a National Symphony Orchestra’s ‘Can Can’ to the Delight of the Crowd