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Du spürst eine kleine Wut in dir. Was machst du damit? Normalerweise wird das einfach beiseite gedrückt. „Ach, was soll’s? Nicht mehr dran denken!“

Diese kleinen Emotionen verschwinden nicht einfach, nur weil du sie nicht beachten willst. Du kannst sie natürlich genauer wahrnehmen, wenn du anfängst, über den Grund für diese kleine Wut nachzudenken, du kannst sie steigern, indem du dir ausmalst, was der andere vielleicht sagen oder denken könnte und … und … und … Doch das hilft nicht. Die Wut löst sich nicht auf, weil du sie steigerst. Sie löst sich aber, wenn du dich mal kurz hinsetzt und sie einfach betrachtest, sie beobachtest, sie fühlst. Es dauert nicht lange, sie schmilzt wie Butter in der Sonne. Und nichts bleibt zurück.

Unterdrückte Wut, vielleicht sogar im Zusammenhang mit Frust, frisst sich fest, führt irgendwann zu inneren Blockaden, die den Fluss der Lebensenergie hemmen. Man nennt es auch Altwerden. Besser ist es doch, einfach auszuforschen, wie sich diese Emotionen wirklich anfühlen. Du wirst überrascht sein, es ist weder schlimm noch unnütz, wenn du es tust. Es hält dich einfach nur gesund.


Power-Less and Energy-Rich, A Merabh with Adamus